Schwere Folgen des „Augustin“-Schwindels befürchtet

Der Verkauf gefälschter Ausgaben des „Augustins“ in Niederösterreich könnte „schwerwiegende Auswirkungen auf unser Sozial- und Medienprojekt“ haben, befürchtet nun der Herausgeberverein der Wiener Straßenzeitung.

Man sei dabei, mögliche juristische Reaktionen gegen die Fälschung des Blatts mit Rechtsanwälten zu besprechen. Fünf Slowaken sollen gefälschte Ausgaben der Zeitung in Ebreichsdorf in Niederösterreich verkauft haben - mehr dazu in noe.ORF.at.

An die Kolporteure appellierte der Herausgeberverein, solche Entwicklungen nicht zu unterstützen, da diese das Sozialprojekt auf lange Sicht bedrohen würden. Sollte die „irreguläre Auflagensteigerung“ fortgesetzt werden, hätte das Auswirkungen auf die Verkaufszahlen des regulären „Augustins“.

Image des „Augustins“ bestätigt

Das hohe Image der Zeitung sieht der Herausgeberverein durch den Vorfall aber sogar bestätigt. „Nur eine soziale Marke, die ein hohes Image besitzt, verlockt zu Übertretungen des Urheberrechts“, hieß es.

Dass offenbar zahlreiche Menschen von den Einnahmen aus dem Verkauf der nachgemachten Zeitung gelebt haben, zeige die Brauchbarkeit des „Augustins“ „in einem Maß, wie es zur Zeit der Gründung vor 16 Jahren nicht einmal in Form utopischer Fantasien antizipiert hätte werden können“.

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