Wien bekommt erstes „Katzenkaffeehaus“

Katzen nach Lust und Laune streicheln und dabei Kaffee trinken: In der Wiener Innenstadt eröffnet das erste „Katzenkaffeehaus“. Insgesamt fünf Tiere aus dem Tierschutzhaus sollen die Laune der Besucher im Cafe Neko aufhellen.

Moritz, Luca, Momo, Sonia und Thomas heißen die „Kaffeehauskatzen“. Es handle es sich um ruhige und menschenfreundliche Katzen, versicherte Betreiber Alexander Thür. Sollten sie trotzdem keine Lust auf Streicheleinheiten haben, können sich die Stubentiger in einen „Ruheraum“ oder auf insgesamt 20 Meter lange Klettersteige zurückziehen, die sich in für die Gäste unerreichbarer Höhe befinden.

Katze im Katzenkaffee
APA/GEORG HOCHMUTH
Katzen können sich auch zurückziehen

Strenge Hygienevorschriften

Man wolle damit einen asiatischen Trend nach Wien bringen, so Thür. Insgesamt drei Jahre Vorbereitung haben er und seine aus Japan stammende Frau Takako Ishimitsu in ihr Konzept investiert, was nicht zuletzt den strengen behördlichen Auflagen geschuldet ist: „Wir mussten Marktamt und Tierschutz unter einen Hut kriegen.“ Aufgrund der Hygienevorschriften haben die haarigen Gesellen etwa keinen Zutritt zur Küche bzw. zu gelagerten Lebensmitteln.

Essen, das Katzen nicht besonders schmeckt

Außerdem wird das Essen - angeboten werden unter anderem hausgemachter Kuchen und kleine Mittagssnacks wie Reisbällchen - abgedeckt serviert, kündigte Thür an. „Es gibt vor allem Speisen, die die Katzen nicht mögen“, will das Betreiberpaar ungewolltes Mitnaschen vermeiden. Das Interieur kommt zudem ohne Stoff aus, da dieser den Katzengeruch schnell annehmen würde, hieß es. Stubenrein seien die Tiere aber jedenfalls.

Katze im Katzenkaffee
APA/GEORG HOCHMUTH

Das Kaffeehaus hat täglich zwischen 10.00 und 20.00 Uhr geöffnet, bis zu 50 Personen sollen im Cafe Neko - Neko ist das japanische Wort für Katze - in der Blumenstockgasse 5 in der City Platz finden.

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