Wien bekommt mehr Citybikes

Die Wiener Leihräder, die Citybikes erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. 2011 war ein Rekordjahr, für heuer wird eine weitere Steigerung der Nutzung erwartet. Zugleich schreitet der Ausbau der Citybike-Stationen voran. Rund eine Million Euro wird jedes Jahr investiert.

Die Wiener, aber auch die Touristen sind eifrige Citybike Strampler. Der Zählerstand auf der Citybike-Website schraubt sich kontinuierlich weiter nach oben, erst vor kurzem wurde heuer die erste Million Jahreskilometer erreicht. Im Vorjahr wurden 570.000 Fahrten verbucht, was einem Plus von knapp einem Drittel im Vergleich zu 2010 gleichkommt. Außerdem stieg die Zahl der angemeldeten Nutzer um 26 Prozent auf rund 325.000 Personen.

1.200 Citybikes an 95 Stationen

Wer ein Citybike nutzen will, muss sich registrieren lassen. Das schützt davor, dass die Räder Vandalen oder Dieben zum Opfer fallen. Abgerechnet wird per Karte. Die erste Stunde ist gratis, die zweite kostet einen Euro, die dritte zwei und jede weitere Stunde vier Euro. Derzeit stehen die 1.200 Citybikes an 95 Stationen in Wien. Drei Terminals wurden heuer eröffnet: eines in der Leopoldstadt, zwei weitere am Alsergrund.

Radler am Citybike
Gewista
Citybikes werden nach der Fahrt wieder in eine freie Box zurückgestellt

Bis zum Sommer nächsten Jahres soll das Netz laut Betreiber Gewista auf 120 Stationen anwachsen. Damit will man auch das Problem bekämpfen, dass nicht jeder, der ein Citybike sucht, auch eines findet. Zum anderen braucht der Citybike-Nutzer auch einen freien Stellplatz an einer Station, wenn er das Rad wieder zurückgeben möchte. Sind die Stationen voll besetzt, dauert die Suche an - und steigen die Leihkosten.

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