Fußgängerzone soll erst 2013 kommen

Die Umwandlung der Mariahilfer Straße soll sich verzögern. Wie die Tageszeitung „Kurier“ in ihrer Freitag-Ausgabe berichtet, soll erst im nächsten Jahr mit dem teilweisen Umbau in eine Fußgängerzone begonnen werden.

„Gut Ding braucht eben Weile“, wird Mariahilfs Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann (SPÖ) zitiert. „Eine Umsetzung 2012 halte ich nicht für realistisch“, sagt Thomas Blimlinger, Bezirksvorsteher in Neubau.

Viele Fragen noch offen

Es soll sich dem Bericht zufolge vor allem beim Verkehrskonzept für die Bezirke spießen. Man müsse auf die Auswirkungen des Umbaus achten, heißt es etwa aus Mariahilf. Hier wird befürchtet, dass zum Beispiel die Wohnstraße Andreasgasse zu einer stark befahrenen Ausweichroute werden könnte.

In Neubau wünscht sich Blimlinger demnach eine Tempo-30-Zone in der Gumpendorfer Straße, was wiederum auf Widerstand bei den Wiener Linien stößt. Diskutiert wird auch immer noch über die Routenführung des 13A.

Vassilakou-Büro gibt 2012 noch nicht auf

Im Büro von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou von den Grünen hieß es laut „Kurier“, dass an einer Lösung gearbeitet werde. Sobald es Ergebnisse gebe, könnten weitere Aussagen getroffen werden, schloss ein Sprecher nicht aus, dass doch noch heuer etwas passieren könnte.

Im Mai war klar geworden, dass es keine Fußgängerzone entlang der gesamten Inneren Mariahilfer Straße geben wird - mehr dazu in Geplante Fußgängerzone schrumpft.

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