Streit um Copa Cagrana geht weiter

Kein Ende im Streit um die Copa Cagrana auf der Donauinsel: Stadt und Generalpächter Norbert Weber treffen sich derzeit wöchentlich vor Gericht und das Hauptverfahren rund um die von der Stadt eingebrachte Räumungsklage geht in einem Monat weiter. Nachgeben will keiner.

Während die Copa Cagrana im Winterschlaf liegt, tobt hinter den Kulissen der Streit um die Insel: Pächter Norbert Weber brachte zahlreiche Klagen gegen die Stadt ein, unter anderem weil sie keine Baubewilligungen mehr für die Lokale auf der Copa Cagrana erteilt.

Die Stadt wirft Weber vor, das Areal verwahrlosen zu lassen, und hat im Oktober 2010 eine Räumungsklage gegen dessen Unternehmen „Boardwalk Entwicklungs GmbH“ eingebracht. Ende Juni 2012 wurden erneut - laut Behörden illegal aufgestellte - Verkaufsstände abgerissen - mehr dazu in Copa Cagrana: Stadt entfernt Gebäude.

Kran beim Abriss von desolatem Gebäude auf der Copa Cagrana in Wien
APA/Dominique Wittmann
Stadt ließ Ende Juni Verkaufsstände auf der Copa Cagrana abreißen

Mitte Dezember erneut vor Gericht

Woche für Woche gibt es daher mehrere Gerichtsverhandlungen. Wegen der von der Stadt eingebrachten Räumungsklage treffen sich die beiden Parteien Mitte Dezember wieder. Dass es davor zu einem Vergleich kommt, scheint aufgrund der verhärteten Fronten als unwahrscheinlich.

Der Generalpächter der Lokalmeile verlangt das direkte Gespräch mit der zuständigen Stadträtin Ulli Sima (SPÖ), er werde aber nur an die Anwälte weitergereicht, beklagte Weber. Von Seiten der Stadt hieß es, dass man für eine Einigung immer offen sei, aber Weber halte alle hin.

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