Kälte: Caritas richtet Wärmestuben ein

Bei den winterlichen Temperaturen ist es für obdachlose Menschen besonders schwer, ihr Leben auf der Straße zu meistern. Aus diesem Grund hat die Caritas nun 13 Wärmestuben in Pfarren eingerichtet. Dafür sucht man noch freiwillige Helfer.

„Auf der Straße zu sein, kostet Kraft und bedeutet Stress“, so der Wiener Caritasdirektor Michael Landau. Die Wärmestuben in den Pfarren bieten eine warme Aufenthaltsmöglichkeit, Platz zum Ausruhen, einfache Verköstigung und ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Gäste.

Freiwillige Helfer gesucht

Einige Wärmestuben haben bereits aufgesperrt, die restlichen werden bis Ende nächster Woche folgen. Jede der 13 Wärmestuben hat an einem Tag pro Woche von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. An den Wochenenden bleiben diese allerdings geschlossen.

„Aktuell werden freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht, die in den Wärmstuben mitanpacken möchten. Gefragt sind kontaktfreudige, offene, tatkräftige Menschen, die sich für andere Menschen engagieren wollen“, heißt es von der Caritas.

Die Caritas hat zudem ein Kältetelefon eingerichtet. Dort können Wienerinnen und Wiener anrufen, wenn sie einen obdachlosen Menschen sehen, der Hilfe benötigt. Im Rahmen des Nachtstreetworks gehen Sozialarbeiter der Gruft den Hinweisen nach und suchen die Personen auf. Die Hotline ist unter der Nummer 480 45 53 erreichbar.

Notschlafquartiere bereits gut gefüllt

Wegen der Kälte sind auch die Nachtschlafquartiere der Stadt gut gefüllt. Beim Fonds Soziales Wien (FSW) hieß es, dass mehr als 90 Prozent der über 500 Plätze belegt sind, am Wochenende werden 20 weitere Plätze in einer Caritas Einrichtung dazukommen. Sollte es nötig sein, könne man noch weiter aufstocken.

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