Neuer Radstreifen für mehr Sicherheit

Wer von der dicht befahrenen Zweierlinie mit dem Fahrrad Richtung Karlsplatz unterwegs ist, braucht Mut. Der Radweg endet derzeit mitten am Getreidemarkt auf Höhe Lehargasse. Ein neuer Radfahrstreifen soll die Sicherheit erhöhen.

Neben anderen Projekten soll bis Juni 2013 der Radweg zwischen der Lehargasse und der Operngasse ausgebaut werden, kündigte der Grüne Christoph Chorherr an. „Diese Maßnahme soll eine wesentliche Verbesserung für alle Verkehrsteilnehmer am stark befahrenen Getreidemarkt bringen“, so Chorherr.

Radler müssen zwei Fahrspuren kreuzen

Derzeit ist die Situation sehr unübersichtlich: Vier Fahrspuren, besonders dichter Verkehr, die Fahrspur wechselnde Autos und mitten drin die Radfahrer. Denn Radfahrer, die zum Karlsplatz weiterfahren wollen, müssen ungeschützt zwei dicht befahrene Fahrstreifen kreuzen. Der neue Radfahrstreifen, für den aktuell behördliche Verhandlungen laufen, soll an dieser Stelle eine große Entlastung bringen.

Radfahrer
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500 Meter lang wird der Radstreifen

Mit einer Länge von 500 Metern und einer Breite von 1,50 Metern sowie besonders leuchtender roter Markierung soll der Radfahrstreifen ausreichend Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer gewährleisten.

Wermutstropfen für Autofahrer

Für Autofahrer soll sich fast nichts ändern. Vier Fahrspuren bleiben erhalten. Es wird aber künftig nur noch zwei Geradeaus-Spuren an der Kreuzung Getreidemarkt-Friedrichstraße geben.

Die Kosten für dieses Projekt belaufen sich laut Chorherr auf 100.000 bis maximal 200.000 Euro. Geplant ist die Inbetriebnahme der Radverkehrsanlage noch vor der „Velo-City“, dem größten Fahrradkongress der Welt, der im Juni in Wien stattfindet.

Der Radverkehr in Wien ist im Jahr 2012 merkbar gestiegen. Laut Statistik beträgt die Steigerung 10,3 Prozent im Vergleich zu 2011- mehr dazu in So viele Radfahrer wie noch nie.

Ideenwettbewerb rund ums Rad

Die Stadt Wien sucht anlässlich des heuer ausgerufenen Fahrradjahres „smarte Ideen“ rund um das Vehikel: Die städtischen Kreativagentur „departure“ hat einen Wettbewerb zum Thema Fahrradfahren in der Stadt ausgerufen - mehr dazu in Stadt sucht Ideen rund ums Radfahren

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