Schröder bleibt Albertina-Direktor

Bis zumindest Ende 2019 bleibt Klaus Albrecht Schröder Direktor der Albertina. Kulturministerin Claudia Schmied (SPÖ) gab am Dienstag bekannt, den mit Ende 2014 auslaufenden Vertrag um fünf weitere Jahre, bis 31. Dezember 2019, zu verlängern.

„Klaus Albrecht Schröder hat die Albertina zu einem der weltweit führenden Kunstmuseen entwickelt und für die kommenden Jahre ein zukunftsweisendes, überzeugendes Konzept vorgelegt“, begründete Schmied ihre Entscheidung.

Schröder bekleidet sein Amt bei der Albertina seit dem Jahr 2000. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand er als im Jahr 2009 zu einem Wassereinbruch in den Tiefenspeicher, wo etwa Albrecht Dürers „Der Feldhase“ lagerte. Kunstwerke wurden dabei nicht beschädigt, der Wassereinbruch hatte aber insgesamt mehr als zwei Millionen Euro an Kosten für die bauliche Sanierung und entsprechende Verbesserungsmaßnahmen verursacht.

Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder vor der Eröffnugn der Ausstellung "Rene Magritte - Das Lustprinzip" im November 2011
APA/Herbert Neubauer
Vertrag um fünf Jahre bis 31. Dezember 2019 verlängert

Schröder klagte über Finanzsorgen

Erst im Dezember des Vorjahres klagte Schröder über finanzielle Sorgen des Hauses. „Uns laufen die Energiekosten sowie die Instandhaltungs- und Wartungskosten davon“, sagte Schröder in einem Interview mit dem „Standard“. Manche Anlagen wie Teile der Heiz- und Klimatechnik seien zudem zu erneuern. „Da geht es um bis zu eineinhalb Millionen Euro pro Jahr“, so Schröder

„Alte Niederländer“ zur 100. Ausstellung

In Kürze holt die Albertina Meisterwerke der niederländischen Zeichenkunst zur 100. Ausstellung aus dem Depot: „Bosch Bruegel Rubens Rembrandt“ beleuchtet die Kunst Im Kontext der Nord-Süd-Spaltung der Niederlande im 17. Jahrhundert - mehr dazu in „Alte Niederländer“ in der Albertina.

Technisches Museum: Gabriele Zuna-Kratky verlängert

Auch Gabriele Zuna-Kratky wird dem Technischen Museum Wien zumindest bis Ende 2019 erhalten bleiben. Schmied gab auch ihre Verlängerung um fünf weitere Jahre bis zum 31. Dezember 2019 bekannt. Das Kuratorium des Hauses habe die Entscheidung einstimmig unterstützt.

„Gabriele Zuna-Kratky hat das Technische Museum zu einem lebendigen Ort der Technik, der angewandten Naturwissenschaften und unseres audiovisuellen Erbes gemacht“, so Schmied in einer Aussendung. Zuna-Kratky steht dem Museum seit 2000 vor.

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