Wiener Linien: Erneut Preiserhöhung möglich

Nach dem Bekanntwerden der Preiserhöhung bei den Wiener Linien im Sommer könnte es sein, dass Jahr für Jahr eine Tarifanpassung kommt. Denn seit dem Vorjahr gilt eine sogenannte Tarifautomatik. Steigen die Kosten, dürfen die Wiener Linien ihre Preise erhöhen.

Mit der großen Tarifreform im Vorjahr wurde eine automatische Anpassung beschlossen - die heuer erstmals schlagend wird, erklärte Wiener Linien-Sprecher Answer Lang. „Es wird alles teurer. Die Energie, der Treibstoff und nicht zuletzt auch Personalkosten“, so der Sprecher.

Wiener Linien: „Wir bemühen uns sehr“

Mit jährlich 14 Millionen Euro Mehreinnahmen rechnet das Unternehmen durch die Erhöhung ab Juli, die vor allem gelegentliche Nutzer trifft. Nicht aber die 520.000 Jahreskartenbesitzer. Die Grünen meinten schon, dass das 365 Euro-Ticket bis zur nächsten Wahl 2015 gesichert ist.

Das will der Wiener Linien-Sprecher nicht bestätigen, sage aber: „Die Jahreskarte bleibt jetzt einmal wie sie ist. Man kann schon davon ausgehen, dass wir uns sehr bemühen werden, dass das möglichst lange so bleibt“.

Unverändert bleiben vorerst Jugend-, Studenten und Seniorenkarten. Ein Einzelfahrschein für Erwachsene kostet künftig im Vorverkauf 2,10 Euro statt bisher zwei Euro. Für die Monatskarte müssen ab Sommer 47 statt bisher 45 Euro bezahlt werden. Die Wochenkarte kommt dann auf 15,80 (statt bisher 15 Euro). Etwas teurer wird ab Juli auch Schwarzfahren - mehr dazu in Wiener Linien erhöhen Preise.

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