Neuer Euro-Schein macht Probleme

Die seit Anfang Mai in Umlauf befindlichen Fünf-Euro-Banknoten sind so neu, dass sie von einigen Zigaretten- und ÖBB-Automaten nicht als gültige Geldscheine akzeptiert werden. Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) habe aber im Vorfeld ausreichend informiert, hieß es.

„Es kann noch Probleme geben. Aber alle Hersteller von Automaten wurden von uns informiert. Ab Jahresbeginn hatten sie alle Informationen und die Möglichkeit, nachzufragen und technisch zu prüfen. Von unserer Seite ist alles gemacht worden“, sagte Nationalbank-Pressesprecher Christian Gutlederer auf Nachfrage von wien.ORF.at.

5-Euro-Banknote
APA/HERBERT NEUBAUER
Neuer (li.) und alter Fünf-Euro-Schein

Seit dem 2. Mai bringen die Zentralbanken der Euro-Zone drei Milliarden Stück der neuen Banknote in Umlauf. Der neue Fünf-Euro-Schein ist zwecks längerer Haltbarkeit mit einem Speziallack überzogen und hat daher eine glatte Oberfläche. Neu sind auch das Wasserzeichen und das Hologrammband - mehr dazu in Neuer Fünf-Euro-Schein im Umlauf.

ÖBB müssen noch Automaten umstellen

„Von 1.050 Automaten in Österreich sind 160 noch nicht umgestellt“, wird ÖBB-Sprecherin Sarah Nettel von der „Kronen Zeitung“ zitiert. Bis Anfang Juni soll das Problem bei den ÖBB gelöst sein. Auch die Betreiber von Zigarettenautomaten haben noch nicht alle Geräte umgerüstet.

Kein Problem haben indessen die Wiener Linien. „Alle unsere 359 Ticketautomaten haben im Vorfeld ein Update bekommen und wurden getestet. Die Bezahlung mit den neuen Scheinen funktioniert ohne Probleme“, sagte ein Sprecher der Wiener Linien.

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