Besucherrekord bei Donauinselfest

Die 30. Ausgabe des Donauinselfest hat einen Rekord gebracht: 3,2 Mio. Besucher sind an den drei Tagen gezählt worden, so viel wie noch nie. Das hat die Wiener SPÖ mitgeteilt. Zum Abschluss sorgte Christina Stürmer für Begeisterung.

Das Musikprogramm deckte am Abschlusstag ein äußerst breites Spektrum ab. Neben Christina Stürmer, US-Rapper Wax, Dear Reader aus Südafrika, Hurts aus Manchester, der Nino aus Wien standen auch Schlagergrößen wie die Edlseer und das Nockalm Quintett auf den insgesamt elf Bühnen. Regelrecht gestürmt wurde vor allem die große Festbühne, die von Radio Wien und Ö3 bespielt wurde, vor der sich bis zu 90.000 Menschen versammelten.

Fotoshow: Die Bilder vom Abschlusstag

Live-Acts und Flugshow

Am Freitag und Samstag sorgten nicht nur Live-Acts wie Sportfreunde Stiller, Maximo Park oder Amy Macdonald für Andrang. Auch eine Flugshow und ein Besuch heimischer Ski-Stars standen auf dem Programm. Zum Auftakt kamen laut Veranstalter rund 900.000 Besucherinnen und Besucher auf die Insel - mehr dazu in Donauinselfest: 900.000 bei Auftakt.

So manche Dinge passierten auch unangekündigt: Die Versöhnung der Austropop-Veteranen Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich live auf der „Radio Wien“-Bühne genauso wie eine Debatte darum, ob bei der Inselsause künftig Eintritt verlangt wird. Dies wird jedoch, so wurde versichert, nicht der Fall sein - mehr dazu in Frieden zwischen Ambros und Fendrich.

Christina Stürmer bei ihrem Auftritt auf der Festbühne am Donaunselfest am Sonntag, 23. Juni 2013 in Wien
APA/Alina Parigger
Christina Stürmer begeisterte auf der Ö3-Bühne

63 Besucher wurden festgenommen

Laut Veranstalter waren erneut bei Traumwetter rund 1,1 Mio. Besucher zum Abschlusstag gekommen. Bereits in den frühen Nachmittagsstunden waren tausende Gäste auf die Insel geströmt. Insgesamt sollen an den drei Tagen 3,2 Millionen Menschen dabei gewesen - überprüfen kann die Schätzung aber niemand.

Die Sicherheitszentrale meldete trotz der Besuchermassen keine gröberen Zwischenfälle. Die Polizei sprach von „Einsätzen im langjährigen Schnitt“. Es wurden insgesamt 184 Anzeigen erstattet. Im Vorjahr waren es 205 gewesen. 63 Inselgäste wurden festgenommen, wie die Behörde mitteilte. Diese Zahl liegt allerdings über jener von 2012, als 53 Menschen in Gewahrsam genommen werden mussten.

Die Polizei musste vor allem zu Rangeleien und kleineren Gewaltdelikten ausrücken. 28 Festnahmen erfolgten wegen strafrechtlich relevanter Delikte wie Widerstand gegen die Staatsgewalt, Körperverletzung oder gewerbsmäßigem Diebstahl. Festnahmen nach dem Verwaltungsstrafgesetz (etwa wegen aggressiven Verhaltens) gab es 35.

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