Vassilakou: Wieder Änderung bei 13A denkbar

Die Verlegung der Buslinie 13A von der Mariahilfer Straße hatte den Protest von Anrainern zur Folge. Sie wollen nun eine alternative Linienführung ausarbeiten. Neuerliche Änderungen seien denkbar, hieß es aus dem Büro von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne).

Eine Abordnung der Bürgerinitiative, die bereits mit Blockaden gegen die geänderte 13A-Strecke durch den 6. Bezirk mobil gemacht hatte, traf am Mittwochnachmittag mit Ressortchefin Vassilakou zwecks Vorbringen ihrer Anliegen und Bedenken zusammen. Dabei übergab die Initiative 869 Unterschriften gegen den 13 A in ihrer Gegend. Die Petition soll nun im neuen Petitionsausschuss der Stadt behandelt werden.

Die Sprecherin der Initiative, Eva Rotter, betonte im Anschluss daran, dass es sich um ein „sehr konstruktives“ eineinhalbstündiges Gespräch gehandelt habe und man durchaus auf Verständnis gestoßen sei. Die Anrainer wollen in den kommenden Tagen einen eigenen 13A-Vorschlag austüfteln. Details wollte Rotter nicht verraten - nur soviel: „Wir wollen den Bus nicht von einer Wohngegend in eine andere verlegen.“ Anfang kommender Woche will man den Plan öffentlich kommunizieren.

„Wir freuen uns auf den Lösungsvorschlag“

Ein Vassilakou-Sprecher bestätigte auf APA-Anfrage das gute Gesprächsklima und sprach von einem „sehr konstruktiven Zugang“ der Bürgerinitiative. Man habe Argumente ausgetauscht und durchaus Verständnis für die Situation der Anrainer. „Wir freuen uns auf den Lösungsvorschlag“, versicherte er.

Änderungen an der Linienführung könne es unter Umständen durchaus geben, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass eine Alternativvariante „auf breiten Beinen“ stehe, also von allen Seiten - u.a. dem Koalitionspartner SPÖ, den Bezirken und den Wiener Linien - mitgetragen werde. Denn: „Wir sind nicht die alleinige Instanz, die festlegt, wo der Bus fährt“, betonte der Sprecher Vassilakous. Konsens gebe es jedenfalls dahin gehend, dass von einer Verkehrsberuhigung der „Mahü“ möglichst alle Bewohner in den angrenzenden Bezirken profitieren müssten.

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