Slama-Ende: Verkehrsberuhigung als „Tropfen“

Mit den Kaufhäusern La Stafa und Slama verabschieden sich zwei traditionelle Betriebe aus der Mariahilfer Straße. Geschäftsführer Claus Slama nannte die Verkehrsberuhigung als einen „Tropfen“ für das Ende des Traditionsgeschäfts.

„Es ist nicht der Auslöser, aber wir spüren die Verkehrsmaßnahmen. Es ist ein Tropfen, der zu dem ganzen Fass dazu gehört“, meinte Geschäftsführer Claus Slama gegenüber „Wien heute“. Aber auch der Online-Handel habe dazu beigetragen, „dass wir Probleme haben, den Umsatz zu erwirtschaften, um hier eine Lage in dieser Größenordnung rechtfertigen zu können“.

Claus Slama
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Claus Slama

Derzeit läuft der Totalabverkauf. Slama betonte, dass der Standort Hennersdorf ausgebaut wird.

La Stafa-Haus wird ein Hotel

Auch das Ende des La Stafa-Hauses - in dem einst das Warenhaus Stafa residierte - kommt nicht sehr überraschend. Das kleine Einkaufszentrum musste in den vergangenen Jahren den Verlust namhafter Handelsketten verschmerzen, denen Billig-Shops folgten. Nun soll das Gebäude vom Eigentümer, der Schöps-Gruppe, in ein Hotel umgebaut werden. Der Großteil der dort noch eingemieteten Geschäfte dürften schließen.

Sendungshinweis:
„Wien heute“, 23.12.2013, 19.00 Uhr, ORF2

Anfang Dezember hatte sich von der La Stafa-Fassade eine Fensterscheibe gelöst. Die Scheibe fiel auf die Kaiserstraße, verletzt wurde niemand. Mehrere Stunden lang kam es aber zu Verkehrsbehinderungen - mehr dazu in Fenster fiel auf Kaiserstraße (wien.ORF.at; 5.12.2013).

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