DC Tower: Erste Mieter eingezogen

In das höchste Haus Österreichs, den DC Tower, sind die ersten Mieter eingezogen. Derzeit sind 50 Prozent der Flächen vermietet, in zwei Jahren sollen es 95 Prozent sein. Auch ein Hotel und eine Bar am Dach sollen bald eröffnet werden.

250 Meter und 60 Stockwerke hoch ist der futuristische Turm von Dominique Perrault, der auf der Wiener Donauplatte thront - 93.600 Quadratmeter Platz. 300 davon gehören im 52. Stock dem bekannten Wiener Schönheitschirurgen Artur Worseg. „Natürlich ist es schon die Eitelkeit auch“, gab Worseg einen seiner Beweggründe an, ins höchste Haus Österreichs einzuziehen. „Ein Geschenk, das wir uns selbst gemacht haben“, so der Chirurg, der hier mit einem Team aus drei weiteren Kollegen residieren wird.

„Natürlich ist es die Eitelkeit“

Die Kundschaft muss ihren Weg in den 52. Stock auch erst einmal finden: Durch die zu Teilen immer noch aus Baustellen bestehende Donau City, hinein in den Turm, durch einen streng überwachten Eingangsbereich bis hin zu den High-Tech-Liften. Hier drückt man keine Knöpfe mehr, man gibt seine Zieletage auf einem Touchscreen bekannt - eine Computerstimme verrät dann den richtigen Lift. Steigt man ein, gibt es keine Möglichkeit für Meinungsänderungen, der Aufzug fährt durch.

Chirurgische Eingriffe sind für diesen Standort derzeit noch nicht geplant. Erst einmal wird abgewartet, wie das Angebot, das durch den „Standort mit viel Internationalität“ vor allem auch ausländische Kunden aus Russland und dem arabischen Raum anziehen soll, ankommt. Das Geschäft boomt immerhin: 50.000 ästhetische Eingriffe - operativ und nonoperativ - werden pro Jahr in Österreich verzeichnet. Botox-Spritzen werden allerdings schon verabreicht.

„Abgehobenste“ Bar Wiens eröffnet im Februar

Die durchdesignte Gebäudetechnik des Towers ist jedoch bereits für alle Eventualitäten ausgelegt: Spezielles Licht bietet Helligkeit ohne die bekannte Neon-Blässe, das Gebäudeklima wird zentral geregelt. Einzig der spektakulären Aussicht ist das ein bisschen abträglich: Um Energie zu sparen und die Abkühlung im Winter bzw. das Aufheizen im Sommer zu verhindern, ist jedes zweite der großen Panoramafenster mit schwarzem Geflecht vergittert.

Unmittelbar über der Ordination wird heftig gearbeitet. Dort sollen ein Restaurant und eine Bar entstehen, die im Februar im Beisein von Stargästen eröffnet wird. Dann soll auch im unteren Bereich des Towers ein Hotel eröffnen.

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