„Ernsthafte Gedanken“ zu U5

Die Spekulationen rund um den Bau der U-Bahnlinie U5 keimen wieder auf. Aus dem Rathaus hieß es am Mittwoch, dass man sich „ernsthafte Gedanken“ dazu mache. Stadt und Bund müssten aber noch über die Finanzierung verhandeln.

Das Geld für den U5-Bau könnte von der bereits finanzierten U2-Südverlängerung kommen - diese solle im Gegenzug verschoben werden. Konkret bedeute das, dass das Geld von der U2 Richtung U5 umgeleitet würde. Die Hälfte der Finanzierung der U2-Verlängerung komme allerdings vom Bund, weshalb noch weitere Verhandlungen mit Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) notwendig seien, heißt es aus dem Wiener Rathaus.

U5 vielleicht ab 2024

Die Gespräche sollen in Kürze starten, wobei Bures bereits im Herbst grundsätzlich grünes Licht für die U5 gegeben hatte. Sollte die Entscheidung zugunsten der U5 ausfallen, könnte die neue Linie bereits ab 2024 in Betrieb gehen.

Sie solle dann von Hernals Richtung Rathaus führen. Von dort ginge es dann auf der bestehenden U2-Trasse zum Karlsplatz weiter. Die U5 würde dadurch die schwer überlastete Straßenbahnlinie 43 und die U6 deutlich entlasten. Die U2 würde wiederum Richtung Matzleinsdorfer Platz ausweichen.

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