Kardashian versetzte Lugner mehrmals

Richard Lugner hat es mit seinem Opernballgast nicht leicht. Nachdem Kim Kardashian die Autogrammstunde nach fünf Minuten abbrach, ließ sie auch das den Fototermin in Abendrobe und das Dinner absagen.

Am Abend ließ Kim Kardashian den offiziellen Fototermin der Lugnergäste in Abendrobe platzen. „Ich kann versuchen, ihre Mutter zu holen“, sagte Lugner den Kameraleuten. Nachdem die Fotografen das Angebot abgelehnt hatten, kam die nächste Hiobsbotschaft: Kardashian plane auch, dass gemeinsame Dinner zu schwänzen. „Sie füttert gerade ihr Baby“, so der Baumeister.

Am Nachmittag brach das It-Girl unter Buh-Rufen der zahlreich gekommenen Fans die Autogrammstunde in der Lugner City ab. „Ich weiß auch nicht, was da los ist, aber offenbar ist es vorbei“, wunderte sich der Moderator am Donnerstag in der Lugner City. Einen offensichtlichen Grund für den Abbruch gab es nicht. Die Lugner City war zwar ausgesprochen gut besucht, doch war das Gefährdungspotenzial durch die Fans schon aufgrund deren meist jungen Alters gering.

Kardashian verweigert Walzer

Der vorwiegend weiblichen Anhängerschaft blieb nichts anderes übrig, als enttäuscht und ohne Autogramm nach Hause zu gehen. Auch „Nebengast“ Ivian Sarcos bereitet Baumeister Richard Lugner einiges an Ungemach. „Sie hat den Flug verpasst und ihre Managerin in Wien konnte keinen anderen organisieren“, sagte Lugner. Dementsprechend wird es auch keine Termine mit Sarcos in den kommenden Tagen geben.

Unter Blitzlichtgewitter und in Begleitung ihres eigenen TV-Teams kam Kardashian noch guter Dinge zur von Lugner am Donnerstag anberaumten Pressekonferenz. Viel mehr als Präsenz kann sich Lugner allerdings nicht erwarten: Tanzen wird das It-Girl am Opernball nicht. „Ich bin überhaupt kein Tanzexperte, bitte verurteilt mich nicht“, meinte Kardashian. Das Tanzen wird Mutter Kris Jenner übernehmen, Kim freut sich zumindest auf das Zuschauen: „Ich finde das sehr faszinierend“, sagte das It-Girl vor den zahlreich erschienenen Journalisten.

Kim Kardashian
APA/Helmut Fohringer
Kaum „Hallo“ gesagt, war Kim Kardashian auch schon wieder weg

Sie will vom Ball twittern

„Ich fühle mich sehr geehrt, zu diesem außergewöhnlichen Event eingeladen zu sein“, so Kardashian, die sich im Vorfeld mit Fotos informiert hatte. „Ich bin so aufgeregt.“ Ihre Aufregung wird das It-Girl auch mit ihren Fans rund um den Globus teilen – Kardashian versprach jede Menge Tweets und Instagram-Fotos. Ihren Gastgeber bezeichnete die Schauspielerin als „amazing“. „Er ist so liebenswürdig und ein guter Gastgeber“, sagte sie.

Für den Ball wird sich Kardashian in eine hellpink-schwarze Robe werfen. Für Lugners Botox-Vorbereitungen für den Ball hatte sie nur ein knappes „Nice“ über. Der Baumeister sagte dagegen, sich in Sachen Schönheitsboost ein Beispiel an seinem Gast genommen zu haben. „I heard Kim made it, so I made it also!“

Lugners Medienstrategie, Kritik an den Ballorganisatoren stets Kardashian in den Mund zu legen, flog bei der Pressekonferenz gnadenlos auf. „Wie, ich habe was gesagt? Undemokratisch? Glauben Sie nicht alles, was Sie lesen“, sagte Kardashian. Lugner hatte behauptet, Kardashian hätte es „undemokratisch“ gefunden, dass sie eine Dreiviertelstunde vor Ballbeginn antanzen muss, weil danach die Feststiege für Bundespräsident Heinz Fischer gesperrt wird - mehr dazu in Lugner verzweifelt an Kardashian (wien.ORF.at; 20.2.2014).

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