Technisches Museum braucht Depot

95 Prozent aller Objekte, über die das Technisches Museum verfügt, lagern in einer Industriehalle in Wien-Floridsdorf. Weil der Mietvertrag nicht verlängert wird, muss ein neues Depot her. Ein Neubau kostet bis zu 19 Millionen Euro.

Fünf Prozent der Objekte zeigt das technische Museum , die restlichen 95 Prozent stecken im Depot. Für manche Exponate müssen ganz besondere Anforderungen erfüllt werden, sagte Direktorin Gabriele Zuna-Kratky: „Wir haben zwar klimatisch nicht so viel Ansprüche wie vielleicht Kunstmuseen, aber wir brauchen eine Bodentraglast von manchmal 5.000 Kilogramm pro Quadratmeter.“

Entscheidung bis Ende des Jahres

Kaum ein Gebäude erfüllt Anforderungen wie diese, außer es ist eben etwa eine alte Fabrik. Aus dem selben Grund ist auch die Zusammenarbeit mit anderen Museen nicht so einfach.

Das Technische Museum denkt nun an einen Neubau. Dieser müsste eine Fläche von etwa 12.000 Quadratmetern aufweisen, um genügend Platz für die Exponate zu haben. Die Kosten dafür würden rund 19 Millionen Euro ausmachen. Der Bund allein wird das nicht tragen können: „Das glaube ich absolut nicht. Wir werden einen Großteil des Geldes selbst aufbringen müssen“, so Zuna-Kratky. Bis Jahresende soll eine Entscheidung über das neue Depot getroffen werden.

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