Song Contest: Sonntagsöffnung ungewiss

Die Sonntagsöffnung für Wiener Geschäfte beim Song Contest im Mai ist weiter fraglich. Das Rathaus hat zwar Zustimmung signalisiert - jedoch nur, wenn sich die Sozialpartner einigen. Doch diese haben noch nicht begonnen, Gespräche zu führen.

Eine Einigung ist noch nicht in Sicht. Allerdings wird auch eine Kompromissvariante überlegt, heißt es von einem der Sozialpartner. Man sei gegen eine Sonntagsöffnung, aber dafür für längere Öffnungszeiten während der Song-Contest-Woche. Unter der Woche werde mehr eingekauft als am Sonntag, wenn die Gäste ohnehin wieder abreisen, heißt es.

Die Gewerkschaft verweist auf die Wirtschaftskammer, die noch keine Gespräche wegen der Sonntagsöffnung angeregt hat. Bei der Wirtschaftskammer bestätigt man das Interesse, am Sonntag aufzusperren - Näheres wolle man aber derzeit nicht sagen.

Rathaus: Einigung der Sozialpartner notwendig

Längere Öffnungszeiten in der Woche des Song Contests kann man sich jedenfalls im Büro von Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner (SPÖ) vorstellen. Sollten sich die Sozialpartner dahingehend einigen, würde man den Vorschlag unterstützen. Das sei auch bei der Fußball-EM im Jahr 2008 der Fall gewesen.

ÖVP-Parteichef Manfred Juraczka forderte eine Sonntagsöffnung der Geschäfte während des Song Contests: Wien könne es sich nicht leisten, dass die internationalen Gäste vor verschlossenen Türen stehen - mehr dazu in „Wien Radar“ der ÖVP.

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