Village-Räumung „logistisch notwendig“

Schon kurz nach dem Ende der Finalübertragung ist das Eurovision Village am Rathausplatz geräumt worden, obwohl viele Fans noch weiter feiern wollten. Die Räumung war laut Veranstalter „logistisch notwendig“ und „kein unfreundlicher Akt“.

Man habe einen „unvermeidbaren Kompromiss“ eingehen müssen, so Martin Brezovich von der Agentur eventplan am Sonntag. Mit den Abbauarbeiten musste noch in dieser Nacht, konkret ab 2.00 Uhr früh, begonnen werden. Aus Sicherheitsgründen musste der Platz dafür geräumt werden.

„Da das Bühnenmaterial rasch wieder gebraucht wurde, war es eine logistische Herausforderung mit straffem Zeitplan“, so Brezovich, dessen Agentur gemeinsam mit zwei anderen das Eurovision Village verantwortete. Sicher nicht der „Idealzustand“ für die Fans, gab er zu - allerdings habe es keine andere Möglichkeit gegeben. Zudem habe man auch auf Anrainer Rücksicht nehmen wollen.

Leerer Rathausplatz nach Ende des Public Viewing Village beim Song Contest
ORF
Kurz nach der Song Contest-Übertragung war der Rathausplatz praktisch leer

Tausende Fans bei Public Viewing

Das Village selbst wertete der Eventplaner als „Erfolg“, sowohl in Sachen Stimmung als auch aus kaufmännischen Gesichtspunkten. Zwar habe er noch keine genauen Zahlen der Gastronomen, die vor Ort Stände betrieben haben, zumindest die VIP-Bereiche seien aber ausverkauft gewesen. „Wir haben sicher nicht draufgezahlt“, erklärte Brezovich.

Sendungshinweis: „Wien heute“, 24.5.2015

Auch wenn das Wetter nicht immer optimal für eine Open-Air-Veranstaltung gewesen und vor allem der Freitag ohne Public Viewing schwach ausgefallen sei: „Mit dem Finalabend hat das Village ein sehr versöhnliches Ende genommen.“ Rund 25.000 bis 30.000 Menschen waren auf dem Rathausplatz - mehr dazu in 25.000 bei Public Viewing in Wien.

So wie in der Stadthalle begannen kurz nach der Übertragung die Abräumarbeiten, auf dem Rathausplatz selbst waren zehn Mitarbeiter der MA48 im Einsatz - mehr dazu in Song-Contest-Bühne wird eingeschmolzen

Der ORF, die Stadt Wien und die Polizei haben eine positive Bilanz gezogen. Für den ORF gab es am Samstag eine Rekordquote von 1,9 Mio. Zuschauern beim Finale. Der zuständige Stadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) berichtete von einem „überwältigenden internationalen Echo“ - mehr dazu in Wrabetz: „Tolle Visitenkarte“.

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