Dachgleiche an der Copa Cagrana

Im Juli sollen zwei neue Lokale an der Copa Cagrana eröffnet werden. Am Mittwoch war Dachgleiche. Modernes Design zeichnet die Neubauten aus. Der Rechtsstreit mit Generalpächter Norbert Weber dauert indes an.

„Wir errichten hochwassersichere Lokale als Pilotprojekte und zeigen, wie schön das Freizeitparadies aussehen kann“, sagte Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ). Die zwei neuen Bauten in modernem Design sollen im Juli eröffnet werden, die Betreiber sind Pächter, die mit der Stadt Wien einen direkten Vertrag haben.

In die neuen Häuser ziehen alte Lokale ein, es werden griechische und mexikanische Spezialitäten aufgetischt. Beide Lokale sind für ganzjährigen Betrieb konzipiert. Möglich macht das ein verglaster Gastraum in hochwassersicherer Lage. Zudem kann das Erdgeschoß bei Hochwasser geflutet werden, ohne dabei Schaden zu nehmen.

Dachgleiche Copa Cagrana
APA/Christian Fürthner
Neues Lokal auf der Copa Cagrana

Rechtsstreit dauert an

Das restliche Areal der Copa Cagrana ist weiter Gegenstand diverser Verfahren. Generalpächter Norbert Weber liegt im Clinch mit der Stadt. Diese wirft ihm vor, das Areal verfallen zu lassen, was Weber wiederum bestreitet. Der Rechtsstreit zwischen der Stadt und dem Generalpächter wird jetzt in der zweiten Instanz ausgetragen.

Zuletzt waren acht Lokale, die laut Sima bereits von der Baubehörde gesperrt worden waren, nach jahrelangem Rechtsstreit abgerissen worden - mehr dazu in Lokale auf der Copa Cagrana abgerissen. Generalpächter Norbert Weber spricht von einem Schaden in Millionenhöhe und will sich vor Gericht zur Wehr setzen - mehr dazu in Copa-Cagrana-Räumung: Pächter klagt.

Jetzt werden die letzten Reste einer ehemaligen schwimmenden Anlage zerlegt. Ideen für die Nutzung der neuen Freiflächen im kommenden Sommer gibt es bereits. Es sollen Liegewiesen mit Sonnenstühlen und Wasserzugang eingerichtet werden. In Zukunft könnte es aber auch hier wieder ein Gastronomie-Angebot geben.

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