Neue U1-Stationen nehmen Gestalt an

Der Bau der neuen U1-Strecke bis nach Oberlaa dauert zwar noch rund zweieinhalb Jahre, die Strecke nimmt aber langsam Gestalt an. Denn der Rohbau der überirdischen Stationen Neulaa und Oberlaa ist fertig - inklusive spezieller Brücken.

Um die Bahnsteige der U-Bahn mit der Therme in Oberlaa oder der Per-Albin-Hansson-Siedlung zu verbinden, werden Stege errichtet. Diese sind für die Bautechniker eine große Herausforderung, sagt Kurt Großkopf vom Wiener-Linien-U-Bahn-Bau. „Für den Einbau dieses Stahltragwerkes mit den hundert Tonnen Gesamtgewicht mussten wir einen 600-Tonnen-Autokran aufstellen. Um diesen hier überhaupt aufstellen zu können, mussten wir bautechnisch den Bahnsteig zurücklassen, der im Nachhinein errichtet wird.“

U1
ORF
Der Steg führt von der U1 zur Therme Wien

U1-Design bleibt bestehen

In der künftigen Station Oberlaa ist der Bahnsteig schon zu erkennen. Dort werden auch unterirdische Zugänge und Unterführungen gebaut. Die Planer setzen auf die altbewährte Formensprache der U1. „Das bekannte Design der U1, die Farben rot und weiß mit der Emaille-Verkleidung wird sich auch fortsetzen“, sagt Wiener-Linien-Sprecherin Anna Reich.

Eine Besonderheit ist das in der Böschung eingegrabene neue Betriebsgebäude der Wiener Linien an der neuen U-Bahn-Strecke. Dort ist das Stellwerk und ein Notstromaggregat untergebracht, daneben entsteht noch weitere U-Bahn-Infrastruktur, sagt der für den U-Bahn-Bau zuständige Martin Dunst von den Wiener Linien. „Bei der Station Neulaa sind Betriebsanlagen errichtet worden, Abstellanlagen, Dachrevisionsanlagen, die sicherstellen, dass der Betrieb in der Früh rechtzeitig starten kann.“ Bis zum Herbst 2017 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

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