Einsparungen durch Smart Meter

In den nächsten Jahren sollen Smart Meter in die Haushalte kommen - digitale Stromzähler, die in kurzen Intervallen den Verbrauch messen und ihn auch an die Anbieter übermitteln. Bei den Tests zeigen sich derzeit schon konkrete Einsparungen.

2.700 Haushalte in ganz Wien testen derzeit die Smart Meter. Das bisher wichtigste Ergebnis ist laut Christian Neubauer, Sprecher der Wiener Netze, ein höheres Bewusstsein für die großen Stromverbraucher: „Bei Waschmaschinen oder Geschirrspülern sehen die Leute, dass der Verbrauch in ihrem Bereich relativ viel ausmacht. Dementsprechend wird nicht mehr in Kauf genommen, dass die Geräte halb leer laufen gelassen werden. Waschmaschinen oder Geschirrspüler werden mehr angefüllt, damit gibt es weniger Waschgänge.“

Mann beim Ausräumen einer Waschmaschine
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Beim Befüllen von Waschmaschinen zeigen sich in Haushalten mit Smart Metern erste Auswirkungen

Verbesserung bei Sicherheitstechnik

Auch sicherheitstechnische Verbesserungen haben die Tests gebracht, sagte Neubauer gegenüber „Radio Wien“. Details werden aber nicht verraten, um etwa Hacker nicht zu animieren. Derzeit läuft die europaweite Ausschreibung für die Smartmeter der Wiener Netze, dann soll noch in tausenden Haushalten getestet werden. 2017 sollen die Smart Meter dann in den normalen Haushalten ankommen - mehr dazu in Start für neue Stromzähler Smart Meter (wien.ORF.at; 21.4.2015).

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