Lufthansa-Streik: Flüge von Wien fallen aus

Die Flugbegleiter des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa sind am Freitag in Streik getreten. Zahlreiche Flüge wurden gestrichen. Am Samstag sind etwa sieben Flüge von Wien nach Frankfurt betroffen.

Zu Streikauftakt am Freitag wurden 290 Flüge, darunter 15 Überseeverbindungen, gestrichen. Betroffen waren laut Lufthansa rund 37.500 Passagiere. Es ist der erste Ausstand der Flugbegleiter in der aktuellen Tarifrunde. Die Piloten der Lufthansa haben schon 13 Mal gestreikt. Der Streik solle eine Woche dauern. Am Samstag fallen etwa sieben Verbindungen zwischen Frankfurt und Wien aus.

Kein Entgegenkommen für streikende Flugbegleiter

Die AUA-Mutter Lufthansa will den streikenden Flugbegleitern nicht weiter entgegenkommen. „Mir fehlt jede Fantasie, was wir jetzt noch auf den Tisch legen könnten“, sagte Lufthansa-Vorstand Karl Ulrich Garnadt bei einer Pressekonferenz in Wien. Er verwies auf das letzte Angebot an die Gewerkschaft Ufo, das „hochattraktiv“ sei. Man bemühe sich nun um eine Schlichtung.

AUA: Streik bringt „enorme Herausforderungen“

Der Chef der Austrian Airlines, Kay Kratky, erklärte, der Konzernmutter während des Streiks so wie in der Vergangenheit wieder mit größeren Flugzeugen auf den Strecken nach München und Frankfurt auszuhelfen, ist sich aber nicht sicher, ob das „vollumfänglich gelingt“. „Die Art und Weise wie hier Streik betrieben wird, stellt uns vor enorme Herausforderungen“, sagte Kratky.

Die kurze Vorlaufzeit von wenigen Stunden schränke die Planbarkeit ein. Die Lufthansa-Piloten hatten ihre Streiks im Gegensatz zu den nun streikenden Flugbegleitern einen Tag im Vorhinein angekündigt - mehr dazu in Lufthansa-Streik: 20 Wien-Flüge fallen aus.

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