Neue 20-Euro-Banknoten im Umlauf

Ab Mittwoch gibt es die neuen 20-Euro-Banknoten. Neben den bereits bekannten Sicherheitsmerkmalen wie Wasserzeichen und Smaragdzahl enthält der neue Zwanziger ein besonders innovatives Sicherheitsmerkmal: das „Porträtfenster“.

Durch das „Porträtfenster“ am oberen Rand des Hologramms, das bei Betrachtung gegen das Licht durchsichtig wird, ist die neue 20-Euro-Banknote leicht erkennbar, so die Europäische Zentralbank (EZB) in einer Presseaussendung. Im Fenster erscheint ein Porträt der Europa, einer Gestalt aus der griechischen Mythologie, das von beiden Seiten zu erkennen ist.

Geräte und Automaten bereits umgestellt

Bisher sind laut EZB 4,3 Milliarden neue 20-Euro-Banknoten gedruckt worden. „Bargeld war, ist und bleibt ein wichtiges Zahlungsmittel. Die Einführung der neuen 20-Euro-Banknote ist dafür ein greifbarer Beweis“, so EZB-Direktor Yves Mersch.

20-Euro-Banknote
APA/HELMUT FOHRINGER
Die neue 20-Euro-Banknote

Die neue 20-Euro-Banknote wurde bereits im Februar vorgestellt. Die Banken und Einzelhändler bekamen von der Nationalbank Gelegenheit, Geräte und Personal auf den Umgang mit den neuen Geldscheinen vorzubereiten, um eine problemlose und flächendeckende Annahme der neuen Banknoten sicherzustellen.

„Fühlen - Sehen - Kippen“

Das Bundeskriminalamt (BK) warnte heute vor der Annahme von Falschgeld im vorweihnachtlichen Stress. Um sich vor Schaden zu bewahren, empfiehlt das BK, sich wieder die Sicherheitsmerkmale der Euro-Noten, die ohne technische Hilfsmittel mittels „Fühlen - Sehen - Kippen“ festgestellt werden können, in Erinnerung zu rufen.

Die österreichische Kriminalitätsstatistik zeigte laut BK im ersten Halbjahr 2015 bei Währungsfälschungen einen Anstieg von über 150 Prozent. Damit sei Österreich dem im Jahr 2014 festgestellten europäischen Trend gefolgt. Die am meisten gefälschte Euro-Banknote ist nach wie vor der 50-Euro-Schein, gefolgt von der 20- und 100-Euro-Note.

20-Euro-Banknote
APA/HELMUT FOHRINGER

Um Fälschern das Handwerk schwerer zu machen, werden in den kommenden Jahren auch die noch ausstehenden Nennwerte ausgetauscht. Den Anfang hatten die Fünf- und Zehn-Euro-Scheine gemacht. Nach dem 20-Euro-Schein folgen in aufsteigender Reihenfolge die Noten mit den höheren Nennwerten: 50, 100, 200 und 500 Euro. Alle Banknoten der ersten Serie bleiben bis auf Weiteres gesetzliches Zahlungsmittel und können bei der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) unbefristet umgetauscht werden.

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