MQ-Dachaufbau erst im Sommer 2017

Zwei Jahre später als ursprünglich geplant soll im Spätsommer 2017 der Erweiterungsbau auf dem Dach des Leopold Museums beginnen. Behördliche Auflagen hätten die Planungsphase verlängert, teilte das MuseumsQuartier mit.

Am Mittwoch seien die optimierten Pläne für die „MQ Libelle“ und die „MQ Terrasse“ bei der Sitzung des Aufsichtsrats der MuseumsQuartier-Betriebsgesellschaft beschlossen worden, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag.

Dachaufbau auf dem Leopold Museum
A2STUDIO
So sieht der Aufbau laut den ursprünglichen Plänen aus

Gesamtkosten: Sechs Millionen Euro

Entgegen des ursprünglichen Entwurfs wird die öffentlich über Außenlifte zugängliche „MQ Terrasse“ nun mehrere Ebenen erhalten. Auch der Höhenunterschied des weitgehend transparenten Veranstaltungsraums „MQ Libelle“ zu seiner Umgebung wird verringert.

Die Adaptionen hätten dem Projekt gut getan, ist MQ-Direktor Christian Strasser überzeugt: „Wir stecken lieber mehr Zeit in eine gewissenhafte Planung als dann in der Umsetzung mit bösen Überraschungen konfrontiert zu werden.“ Die geplanten Gesamtkosten von rund sechs Millionen Euro bleiben bestehen und sollen über Mieteinnahmen langfristig gedeckt werden.

Eröffnung voraussichtlich 2018

Die Bauzeit soll etwa ein Jahr betragen, eine Eröffnung wird demnach voraussichtlich im Herbst 2018 erfolgen. Geplant wurde das Projekt von denselben Architekten wie das MuseumsQuartier selbst: Manfred und Laurids Ortner.

Erste Gespräche und Skizzen zu dem Dachaufbau habe es bereits vor acht Jahren gegeben, erzählte der damalige Managing Direktor des Leopold Museums, Peter Weinhäupl, bei der Vorstellung der Pläne im Frühjahr 2014. Man erwarte sich durch das Projekt eine Attraktivitätssteigerung - mehr dazu in Leopold Museum bekommt Dachaufbau. Weinhäupl verließ das Museum inzwischen - mehr dazu in Weinhäupl verlässt Leopold Museum.

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