Studien für Straßenbahn statt Bussen

Im Koalitionspakt haben SPÖ und Grüne Machbarkeitsstudien für neue Straßenbahnlinien vereinbart. Diese könnten überlastete Buslinien, etwa die Linie 48A, ersetzen. Die Verlängerung anderer Straßenbahnlinien ist schon fix.

Im Juni 2014 wurden die Verlängerungen präsentiert, die Linie O soll bis 2018 ins Nordbahnhofgelände geführt werden, um das Stadtentwicklungsgebiet Nordbahnhof zu erschließen. 2019 soll die Linie D bis in die Gudrunstraße fahren - mehr dazu in Stadt fixiert Trassen von U2 und U5 (wien.ORF.at; 27.6.2014).

Für die Grünen wäre auch die geplante Linie 27 eine wichtige tangentiale Verbindung, wie Verkehrssprecher Rüdiger Maresch gegenüber „Radio Wien“ meinte: „Diese Linie würde von Groß Jedlersdorf nach Aspern führen.“ Allerdings ist diese Linie in dieser Legislaturperiode nicht vorgesehen.

Straßenbahn-Garnituren der Linie 49 und Bus
Wiener Linien/Manfred Helmer
Für neue Straßenbahnlinien werden Studien erstellt

Im Koalitionspakt sind Machbarkeitsstudien für den Ersatz von überlasteten innerstädtischen Buslinien vereinbart. Laut „Presse“ etwa für den 48A, dessen Betrieb allerdings wenig beeinträchtigt ist, da etwa in der Neustift- und der Burggasse eigene Busspuren zur Verfügung stehen. Andererseits wäre genau dadurch die Umwandlung in eine Straßenbahntrasse leichter.

Der Betrieb einer Straßenbahn anstelle eines Busses hätte jedenfalls den Vorteil, mehr Passagiere befördern zu können. Beschwerden etwa über die Lärmbelästigung befürchten die Grünen nicht. Die Straßenbahnen der neusten Generation seien nämlich leiser als die Busse.

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