Opernball mit viel Politprominenz

Der Opernball am 4. Februar weist heuer eine prominente Politbesetzung auf. Neben Bundespräsident Heinz Fischer werden auch Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und mehrere Minister in der Wiener Staatsoper erwartet.

Für Fischer ist 2016 das letzte Jahr, in dem er als Präsident dem Ball beiwohnen kann. Die Gelegenheit nützt das Staatsoberhaupt und wird auch einen Gast an seiner Seite haben. Wer das ist, wollte man in der Hofburg vorerst nicht kundtun. Noch unsicher ist die Teilnahme von Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ).

Nachdem Faymann im Vorjahr wegen eines EU-Gipfels passen musste, ist der Bundeskanzler heuer wieder mit dabei. Ihm zur Seite stehen Kanzleramts- und Kulturminister Josef Ostermayer sowie Staatssekretärin Sonja Steßl (beide SPÖ). Sonst hat sich aus der SPÖ noch Alois Stöger angekündigt, der beim Ball bereits vom Infrastruktur- ins Sozialministerium gewechselt sein wird. Ebenfalls sein Kommen zugesagt hat Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ).

Alexander Van der Bellen nicht dabei

Eine bunte Gästeschar hat sich ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner in die Staatsoper geladen. Der Fraktionsvorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP) Manfred Weber folgt dem Ruf des Vizekanzlers ebenso wie die Vorsitzende der Universitätenkonferenz Sonja Hammerschmid, die Rektorin der Uni Graz, Christa Neuper, und die Direktorin des Technischen Museums, Gabriele Zuna-Kratky.

Schließlich darf auch der Präsidentschaftskandidat der Volkspartei nicht an der Seite des Obmanns fehlen: Andreas Khol wird mit seiner Gattin am Opernball erwartet. Nicht teilnehmen wird nach derzeitigem Stand Noch-Sozialminister und Bald-Hofburg-Kandidat Rudolf Hundstorfer (SPÖ), normal eigentlich ein gern gesehener Gast auf dem Wiener Ballparkett.

Definitiv nicht in die Hofburg kommen wird der von den Grünen unterstützte Alexander Van der Bellen. Aus dem Büro von Irmgard Griss war keine Auskunft über eine allfällige Teilnahme zu erhalten.

Heinz-Christian Strache hat Kommen zugesagt

Seitens der ÖVP ist man abseits des Chefs heuer eher zurückhaltend, was das Walzervergnügen angeht. Einzig Justizminister Wolfgang Brandstetter hat von der Ministerriege fix seinen Auftritt in der Oper angekündigt.

Wieder einmal zum Ball zieht es heuer FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache. Allzu prominente internationale Gäste an seiner Seite sind allerdings nicht zu erwarten, hieß es aus dem Büro des FPÖ-Chefs.

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