6.000 Autos nutzen digitales Parkpickerl

Das digitale Parkpickerl läuft derzeit im vierten und fünften Bezirk im Probebetrieb. Rund 6.000 Autos nutzen den Parkkleber mit integriertem Chip. Bis 2018 soll generell auf das digitale Parkpickerl umgestellt werden.

Seit 1. November 2015 läuft die Pilotphase für das elektronische Parkpickerl. Wer ein neues Parkpickerl oder eine Verlängerung beantragt, erhält automatisch ein neues elektronisches Pickerl. 6.000 Autofahrer haben bisher so einen Parkkleber bekommen und sollen damit auch zufrieden sein - mehr dazu in Test für digitales Parkpickerl startet.

„Das ist sicherlich sehr gut angenommen worden, weil die Vorteile überwiegen. Da haben wir bisher keine negativen Erfahrungen gemacht. Das funktioniert einwandfrei“, so Michael Liebhahrt von der Abteilung für Parkraumüberwachung gegenüber Radio Wien.

Keine Probleme mit Datenschutz

Der Kunde braucht nur einmal sein Parkpickerl anbringen. Sämtliche Daten werden in einer Genehmigungsdatenbank immer aktualisiert. Das Entfernen des alten Pickerls fällt damit weg. Datenschutzprobleme soll es beim digitalen Parkpickerl nicht geben. Liebhart: „Das ist ein Chip. Da ist nichts drauf bis auf eine Identifikationsnummer. Über diese Nummer erhält das Kontrollorgan aus der Genehmigungsdatenbank die Daten: Das behördliche Kennzeichen, die Informationen über den Genehmigungsbereich, über den Bezirk und über die Gültigkeitsdauer des Parkpickerls.“

Verbesserung für Parkraumüberwachung

Nach den ersten Monaten des Pilotbetriebs steht nun das Verbessern der Software im Vordergrund. Außerdem soll durch eine spezielle Technologie die Überprüfung des Pickerls künftig auch bei verschmutzten oder gänzlich schneebedeckten Fahrzeugen möglich sein. Ebenso kann die Abfrage nunmehr vom Gehsteig aus erfolgen. Der Pilotversuch läuft bis Ende April. Nach der Evaluierung soll das digitale Parkpickerl Anfang September auf alle übrigen parkraumbewirtschafteten Bezirke ausgedehnt werden.

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