Schüler brachte Granate in Unterricht

Eine Mittelschule und eine Volksschule in der Knöllgasse in Wien-Favoriten sind am Montag in der Früh geräumt worden, da ein Schüler laut der Tageszeitung „Kurier“ eine Granate in den Unterricht mitgenommen hatte.

„Die Handgranate war aber nicht scharf. Der Schüler wollte sie auch nur zu Anschauungszwecken mitnehmen“, sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer. Polizei und Feuerwehr waren umgehend an Ort und Stelle. Auch der Entminungsdienst der Polizei wurde verständigt. Die rund 700 Schüler wurden während des Einsatzes in einer nahe gelegenen Schule untergebracht.

Schüler wollte Mitarbeitsplus

Der 14-jährige Schüler, der den Alarm ausgelöst hatte, hatte offenbar nicht im Sinn, jemanden zu bedrohen. Vielmehr dürfte der Bursche die Granate laut Polizei als Anschauungsmaterial mitgenommen haben, da im Unterricht gerade der Zweite Weltkrieg behandelt wurde. „Der Bub hatte sie in seiner Heimat Rumänien gefunden und wollte sie im Geschichtsunterricht zeigen, um sich dafür ein Plus zu holen“, sagte die Direktorin dem „Kurier“.

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