Stephansplatz: Sanierung ab Herbst

Die Sanierung des Stephansplatzes wird laut Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) im Herbst beginnen. Die Straßenarbeiten werden rund 13 Millionen Euro kosten und sollen im Herbst 2017 abgeschlossen sein.

Laut Vassilakou werden zunächst die Gas-, Wasser- und Stromnetze erneuert, dann wird durch die zuständige MA 28 die Oberfläche des Platzes neu gestaltet. Die Kosten für den Straßenbau werden 13 Millionen Euro betragen, 90 Prozent bezahlt die Stadt, zehn Prozent der Bezirk. Nach derzeitigem Plan werden die wesentlichen Straßenbauarbeiten zwischen März und November 2017 durchgeführt.

Insgesamt werden etwa 10.500 Quadratmeter umgestaltet. Der Baubereich umfasst den kompletten Stephansplatz sowie die angrenzenden Einmündungen der Rotenturmstraße, der Brandstätte, der Schulergasse und die ganze Churhausgasse.

Stephansplatz wird ab Herbst erneuert

Seit fast einem Jahrzehnt wird über die Umgestaltung des Stephansplatzes diskutiert, im Herbst wird damit begonnen.

ÖVP-Bezirksvorsteher für zweiten Lift

Vassilakou verwies am Mittwoch in einer Aussendung auf das Siegerkonzept des Architekten Clemens Kirsch zur Umgestaltung der Fußgängerzone in der Innenstadt. Die Straßenoberfläche des Stephansplatzes wird sich an diesem zwischen Juli 2008 und November 2009 sanierten Teil der Fußgängerzone orientieren.

So sollen auch die aus der Kärntner Straße bekannten großformatigen Granitplatten in verschiedenen Grautönen bei der Neugestaltung des Stephansplatzes eingesetzt werden. Die wesentlichen gestalterischen Elemente umfassen auch eine neue Straßenbeleuchtung und neue Sitzgelegenheiten ohne Konsumationszwang.

Markus Figl (ÖVP), Bezirksvorsteher der Inneren Stadt, zeigte sich am Mittwoch zufrieden über die Sanierung: „Nachdem die gesprungenen Steinplatten jahrelang nicht grundlegend repariert, sondern lediglich mit Asphalt ausgegossen wurden, können wir nun das Wahrzeichen der Inneren Stadt endlich neu gestalten.“ Figl bekräftigte auch seine Forderung nach einem zweiten Lift zur U-Bahn-Station Stephansplatz - mehr dazu in Zweiter Lift auf Stephansplatz? (wien.ORF.at; 27.1.2016).

Letzte Neugestaltung vor 30 Jahren

Zuletzt wurde der Stephansplatz vor mehr als 30 Jahren im Zuge des U-Bahn-Baus neu gestaltet. Aufgrund des Alters und der immer stärker werdenden Befahrung durch den Lieferverkehr sind erhebliche Zeitschäden ersichtlich. Mit den Vorarbeiten der Sanierung wurde bereits vor zwei Jahren begonnen - mehr dazu in Stephansplatz: Start für Sanierung (wien.ORF.at; 11.5.2014).

Die Neugestaltung des Stephansplatzes verzögerte sich wegen eines Plans für ein unterirdisches Besucherzentrum des Stephansdoms. Dort sollte auch die seit Jahrzehnten neben dem Dom stehende Dombauhütte untergebracht werden, der Plan wurde letztlich aber nicht umgesetzt - mehr dazu in Stephansplatz ohne neues Pflaster (wien.ORF.at; 17.5.2012).

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