Vergewaltigung in Bad: Prozess am 26. April

Das Wiener Straflandesgericht hat den Prozess gegen einen 20-jährigen irakischen Flüchtling mit 26. April fixiert. Er soll am 2. Dezember im Theresienbad in Wien-Meidling einen zehnjährigen Buben vergewaltigt haben.

Dem Angeklagten, der erst am 13. September über die Balkanroute nach Österreich gekommen war, drohen in dem Schöffenverfahren bis zu zehn Jahre Haft. Dem 20-Jährigen wird neben Vergewaltigung und schwerem sexuellem Missbrauch von Unmündigen auch Verleumdung vorgeworfen - mehr dazu in Bub missbraucht: Anklage liegt vor (wien.ORF.at; 16.2.2016).

Geständnis bei der Polizei

Der Mann soll den unmündigen Schüler an der Hand gepackt, in eine WC-Kabine gedrängt, die Tür von innen verriegelt und sich an dem Buben vergangen haben. Dieser erlitt dabei derart massive Verletzungen, dass er stationär behandelt werden musste.

Der mutmaßliche Täter konnte noch im Hallenbad festgenommen worden, nachdem ein Bademeister, dem sich der Zehnjährige anvertraut hatte, die Polizei alarmiert hatte. In seiner Beschuldigtenvernehmung legte der 20-Jährige ein Geständnis ab und erklärte laut Einvernahmeprotokoll, er sei seinen „Gelüsten nachgegangen. Ich habe seit vier Monaten keinen Sex mehr gehabt“. - mehr dazu in Bub in Hallenbad vergewaltigt: Täter geständig (wien.ORF.at; 5.2.2016).

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