Miet-Lastenräder neu in der Seestadt

In der Seestadt Aspern ist ab sofort ein neues Transportmittel im Einsatz: das Lastenrad. Bis zu 80 Kilogramm können transportiert werden, ein kleiner Elektromotor hilft dabei. Die Räder können gemietet werden.

„Das Aufsteigen und Anfahren ist schon ein bisschen schwieriger als bei einem normalen Rad, weil natürlich Gewicht drauf ist, aber nach 30 Sekunden funktioniert es schon ganz gut“, berichtete Michaela Meyer in „Wien heute“ über ihre Erfahrungen. Ihre Töchter Emma und Finja freuen sich jedenfalls über das neue Transportmittel und finden die Fahrten lustig.

Lastenfahrrad mit Kindern in der Seestadt Aspern
ORF
Fahrten durch die Seestadt Aspern sind nun auch mit Lastenrädern möglich

Testbetrieb mit vier Rädern

Vier Lastenräder sind derzeit im Testbetrieb. Auch der rechtliche Rahmen ist abgesteckt. 2013 wurde die Fahrradordnung erneuert, das Mitnehmen von Kindern am Lastenrad ist seitdem erlaubt, vorausgesetzt es gibt Gurte zum Anschnallen.

Ausborgen kann man die Lastenräder mit der SeestadtCard direkt an der Station. Bis das Pilotprojekt abgeschlossen ist, sind die Fahrten kostenlos. „Derzeit ist das Problem, dass die Räder kein Schloss haben und man deswegen beim Zwischenstopp immer aufpassen muss. Wir arbeiten mit dem Hersteller an einer Lösung, dass man ein Schloss hat, das man absperren kann“, so Mobilitätsbeauftragter Lukas Lang.

Mit dem Lastenfahrrad durch die Seestadt

In der Seestadt Aspern kann man ab sofort Lastenräder mieten, mit denen man Kinder oder Einkäufe transportieren kann.

Training mit Rädern geplant

Auch der Akku war in der Planung zunächst eine Herausforderung. Er wird bei der Station aufgeladen und reicht für 50 Kilometer, danach heißts kräftig in die Pedale treten. „Wir wollten es das ganze Jahr über in Betrieb haben und haben einen Akku gefunden, der bis minus 10 Grad geladen werden kann. So können die Räder das ganze Jahr über zur Verfügung stehen“, meinte Lang.

Für den leichteren Umgang soll schon bald ein Training stattfinden. Davon profitieren aber nur die Seestädterinnen und Seestädter, eine Ausweitung auf andere Bezirke ist vorerst der Stadt Wien zufolge nämlich nicht geplant.

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