Detailverhandlungen für Primärversorgung

Während auf Bundesebene noch über das neue Gesetz für die Primärversorgungszentren gestritten wird, laufen in Wien bereits die Detailverhandlungen. In Kürze wollen sich Stadt, Gebietskrankenkasse und Ärztekammer einigen.

Anfang März beschlossen Stadt, Gebietskrankenkasse und Ärztekammer eine Aufstockung der so genannten Primärversorgungszentren. Dort sollen mehrere Ärzte zusammenarbeiten und so längere Öffnungszeiten anbieten. Ein erster Pilotversuch in Mariahilf läuft bereits erfolgreich. Außerdem sollen Ärzte künftig in Netzwerken arbeiten, die ähnlich wie eine Gruppenpraxis funktionieren - mehr dazu in Wien krempelt Hausarztmodell um.

Weitere Standorte in Wien

In Floridsdorf gibt es laut Ärztekammer bereits drei Interessenten, die im Herbst gemeinsam ein Primärversorgungszentrum eröffnen wollen - mehr dazu in Ärzte für Primärversorgungszentrum gefunden. Weitere Standorte sind in Hietzing und Hernals geplant - mehr dazu in Primärversorgung: Zwei weitere Standorte.

Primärversorgung in Mariahilf
ORF
Wie in Mariahilf soll bald auch der Betrieb in der Donaustadt laufen

Streit mit Bund über neues Gesetz

Noch wird aber um die Details des Gesamtpakets gefeilscht, die nächste Gesprächsrunde wird Anfang April stattfinden. Die Verhandlungen laufen gut, wurde einhellig betont. Nur die Ärztekammer klagt über zähe Gespräche - sieht die Schuld dafür allerdings beim Bund und dem Streit über das neue Primärversorgungsgesetz. In einigen Wochen soll dann das erste Wiener Ergebnis vorliegen. Einigen will man sich bis Sommer.

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