Haus der Geschichte: Eröffnung erst 2019

Nicht aufgehen dürfte der Plan, das Haus der Geschichte Österreich zum 100-Jahr-Jubiläum der Ersten Republik im Herbst 2018 vollständig zu eröffnen. Laut einer Studie ist ein Termin im zweiten Quartal 2019 realistisch.

Trotz der Verschiebung lässt der Zeitplan einer von der bergsmann - pm gmbh erstellten Vorstudie wenig Luft. Studienautor Reinhard Bergsmann ermittelte für die Studie einen Terminrahmen, der laut seinen Aussagen „eine zügige Projektabwicklung“ vorsieht. Demnach ist ein Eröffnungstermin im zweiten Quartal 2019 „realistisch“. ÖNB-Generaldirektorin Johanna Rachinger hofft jedoch dennoch, im Herbst 2018 einen Teil zu eröffnen.

Nach der Bereitstellung der Budgetmittel soll bereits bis Ende Juni 2016 ein Direktor oder eine Direktorin für das Haus der Geschichte bestellt werden. Die Ausschreibung soll demnächst stattfinden, sobald der wissenschaftliche Beirat (mit zwei Mitgliedern aus dem Kulturministerium, zwei Mitgliedern aus dem Wissenschaftsministerium und einem Mitglied aus der Landeshauptleute-Konferenz) bestellt ist.

Grobes Konzept bis 5. Dezember

Weiters vorgesehen ist ein kuratorisches Grobkonzept für die Ausstellung bis 5. Dezember und eine Ausschreibung für die Errichtung des HGÖ noch in diesem Sommer. Bis zum 31. Jänner 2017 muss das Kunsthistorische Museum (KHM) jene Flächen räumen, auf denen derzeit noch die Sammlung Alter Musikinstrumente untergebracht ist.

Insgesamt sieht das „Haus der Geschichte Österreich“ eine Gesamtfläche von 3620 Quadratmeter vor, davon 2.200 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Die Gesamtkosten werden mit 29,525 Mio. Euro angegeben, davon 11,625 Mio. Euro Einrichtungskosten.

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