Außenstellen für Impfungen schließen

Die Stadt Wien schließt mit 1. September sechs Impfaußenstellen in sechs Bezirken. Sie werden in die neun bestehenden Bezirks-Gesundheits-Ämter integriert. Dort wird es zusätzliche Impfzeiten geben.

Eine Schutzimpfung wie etwa gegen Masern, Mumps oder Röteln gibt es künftig nur noch in neun statt wie bisher in 15 Impfstellen der Stadt. Denn die bisherigen Impfaußenstellen in Simmering, Meidling, Ottakring, Döbling, Brigittenau und Liesing werden mit 1. September geschlossen. Als Begründung nannte laut Ursula Karnthaler vom Gesundheitsamt gegenüber „Radio Wien“, „dass Analysen ergeben haben, dass wir unsere Impfleistungen an den Hauptstandorten personell und organisatorisch besser erbringen können“.

Zusätzlicher Impftag an Gesundheitsämtern

Außer der örtlichen Veränderung ändert sich am Impfangebot nichts. Es wird aber in allen Gesundheitsämtern einen zusätzlichen Impftag geben. Unverändert bleibt das Impfangebot der MA 15 bei Schulärzten, beim Impfservice in Town Town und bei den rund 300 niedergelassenen Ärzten, die sich am kostenlosen Kinderimpfkonzept beteiligen.

Kritik an der Schließung der Außenstellen hatten gegenüber dem „Kurier“ Adolf Tiller (ÖVP), Bezirksvorsteher von Döbling, und Gabriele Votava (SPÖ), Bezirksvorsteherin von Meidling, geübt. „Einen Anschlag auf die Lebensqualität“ sah Tiller.

Links:

„Kurier“-Artikel
-Impfen - Gesundheitsberatung (MA 15)
-Bezirksgesundheitsämter (MA 15)

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