Pkw-Lenker attackierte Radler mit Metallstange

Zwei Sanitäter der Berufsrettung Wien haben einen Pkw-Lenker gefasst, der in der Leopoldstadt nach einem Disput mit einem Radfahrer diesen mit einer Metallstange verprügelt haben soll. Der Vorfall ereignete sich bereits Anfang Oktober.

Der heftige Zusammenstoß zwischen dem Radfahrer und dem Autolenker ereignete sich bereits am 2. Oktober in der Zirkusgasse in der Leopoldstadt. Die Berufsrettung machte ihn am Sonntag publik. Die Landespolizeidirektion konnte den Vorfall auf APA-Anfrage nicht bestätigen. Der Streit dürfte sich laut Berufsrettung an unterschiedlichen Auffassungen über die jeweilige Fahrweise entzündet haben.

Sanitäter sahen verdächtiges Auto bei Tankstelle

Schließlich griff der Autofahrer zu einer Metallstange. Wie Corina Had von der Berufsrettung berichtete, hatten die Sanitäter den verletzten Radfahrer nach dem Angriff erstversorgt. Der Pkw-Fahrer hatte unmittelbar nach der Attacke das Weite gesucht. Die Helfer hörten mit an, wie der 37-Jährige der Polizei den Tathergang schilderte und dabei auch das Auto des Fahrerflüchtigen beschrieb.

Als die Sanitäter den Verletzten in ein Spital bringen wollten, nahmen sie an einer Tankstelle einen Pkw wahr, auf den die Beschreibung passte. Nach Rücksprache mit dem Patienten steuerten sie die Tankstelle an, blockierten den Pkw, täuschten einen Tankvorgang vor und verständigten die Polizei. „Der Verdächtige konnte so der Polizei übergeben und angezeigt werden“, berichtete Had. Die Verletzungen des Radfahrers hielten sich im Rahmen - er hatte einen Helm getragen.

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