Panda-„Taufe“ ohne Pandas

Die Pandazwillinge im Tiergarten Schönbrunn sind seit Dienstag 100 Tage alt. Kommende Woche bekommen sie offiziell ihre Namen verliehen - bei der Feier werden die Jungtiere aber nicht anwesend sein.

Nach chinesischer Tradition darf Pandajungtieren erst nach dem 100. Tag ihr Name verliehen werden. Das Weibchen bekam den Namen „Fu Feng“ (Glückliche Phönix), für das Männchen wurde bei eine Internetabstimmung der Name „Fu Ban“ (Glückliche Hälfte, Glücklicher Gefährte) gewählt - mehr dazu in Pandas heißen Fu Ban und Fu Feng.

In Anwesenheit von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) und dem chinesischen Botschafter Li Xiaosi werden die Namen am 23. November offiziell verliehen. Kinder der Chinesischen Schule werden traditionelle Tänze zu Ehren der Pandazwillinge aufführen. Die Jungtiere selbst bleiben allerdings der Feier fern.

Die Pandazwillinge im Tiergarten Schönbrunn sind am Dienstag, 15. November 2016, 100 Tage alt.
Tiergarten Schönbrunn/Eveline Dungl
Offizielle Zeremonie am 23. November

Nachwuchs auch für Besucher noch nicht zu sehen

Die Panda-Zwillinge sind nach wie vor in der Baumhöhle und für die Besucher noch nicht zu sehen. Dort werden sie von ihrer Mutter Yang Yang umsorgt. Die Namensgebung findet nur für geladene Gäste statt, teilte der Tiergarten in einer Aussendung mit.

Prestige und Geldquelle

Ein Pandanachwuchs ist ein Prestigeerfolg für das weltweite Aufzuchtprogramm und den Zoo, der sich über steigende Besucherzahlen freuen kann. Ein junger Panda ist aber auch eine erneute Geldquelle für China. 200.000 Euro würden pro neugeborenen Panda fällig, schreibt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ - vorausgesetzt der Nachwuchs überlebt die ersten sechs Monate - mehr dazu in Chinas teure Mietpandas (news.ORF.at).

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