Lugner: Scheidung „noch nicht fix“

Die für Mittwoch angekündigte Scheidung des Baumeisters und Societylöwen Richard Lugner scheint noch nicht so fix wie gedacht. Im „Wien heute“-Interview meint er: „Warten wir ab, ob wir morgen aktiv werden oder nicht.“

In den vergangenen Tagen war ja immer wieder berichtet worden, dass die Scheidung von Richard und Cathy Lugner für Mittwoch anberaumt sei. Das klingt im „Wien heute“-Interview des Baumeisters inzwischen ganz anders: „Es könnte morgen sein, ob’s morgen wirklich ist, ist ungewiss“, sagt er. Vielleicht blieben er und Cathy auch zusammen: „Warten wir ab, ob wir morgen aktiv werden oder nicht.“ - mehr dazu in Richard Lugner: Blitzscheidung.

Richard Lugner
ORF
Richard Lugner ist sich noch gar nicht sicher, ob er sich wirklich scheiden lässt

Lugner will keinen Rosenkrieg

Was jedenfalls fix ist: Lugner will keinen Rosenkrieg vom Zaun brechen: „Ich hab’ mit meiner Frau schöne Stunden verlebt. Ich hab’ eine junge, hübsche Frau - glaub’ ich - von dem soll man zehren und keinerlei Schuld zuweisen.“ Deshalb hätten sich die beiden dafür entschieden, gar nichts zu sagen.

Sendungshinweis

Das ganze Interview heute bei „Wien heute“, 19 Uhr, ORF 2

Gleich wieder auf die Suche nach einer neuen Frau zu gehen, kommt für Lugner jedenfalls nicht infrage: „Jetzt muss man mal das eine verkraften. Jetzt steht Weihnachten vor der Türe, das sind eine Menge Probleme.“ Alleine muss er Weihnachten aber dennoch nicht verbringen: Alleine fünf Weihnachtsfeiern mit Mitarbeitern und der Familie stehen auf dem Programm. Weihnachten selbst wird er vielleicht mit seiner Tochter verbringen.

„Es ist gut, nicht kürzer zu treten“

Vor kurzem hat Lugner auch eine Krebsdiagnose erhalten, er will dennoch positiv bleiben: „Ich will mich gar nicht negativ mit der Krankheit befassen. Ich sehe das positiv, dass es momentan behandelt wird und die Behandlung bis Weihnachten fertig ist und dass ich dann auf Urlaub fahren kann und dass man dann im Jänner schaut, ob dann wirklich alles in Ordnung ist.“ Außerdem seien weder Nebenorgane noch Knochen betroffen, was die Heilungschancen steigere.

Richard Lugner im „Wien heute“-Interview

Richard Lugner spricht unter anderem über seine Scheidung von Cathy. Geht es nach ihm, ist die nämlich noch gar nicht so fix.

Kürzer treten ist für den 84-jährigen Workaholic jedenfalls keine Option: „Ich glaube, es ist gut, nicht kürzer zu treten, weil ich mich einfach gar nicht mit der Krankheit befasse.“ Die Arbeit mache ihm grundsätzlich auch einfach Spaß. „Mir macht der Erfolg Spaß. Das war immer schon mein Wahlspruch: Es zählt nur der Erfolg. Und warum soll man Tauben füttern oder alte Filme anschauen. Jeder hat sein Hobby, meines ist die Lugner City“, so der Baumeister.

Finanziell wäre ganz aufhören ebenfalls nicht ganz einfach: „Ich habe ein Vermögen, aber ich habe auch Schulden. Dadurch habe ich nicht aufregend viel Geld.“

Trump ist „sicher ein toller Bursch“

Zwar hat es für Lugner bei der Bundespräsidentenwahl nicht geklappt, zur Außenpolitik hat er aber trotzdem eine Meinung, konkret zum neuen US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump: „Wenn man den Trump Tower in der Fifth Avenue anschaut, ist das schon beeindruckend, so etwas geschaffen zu haben. Er hat etwas geschaffen, er ist sicher ein toller Bursch.“ Auch Ehetipps gibt es für Trump: „Seine Frau bleibt in New York, das kann sicher nicht richtig sein. Das kann Probleme geben.“

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