Wetter schuld an U-Bahn-Kollision

Nach der Kollision von zwei Garnituren der U-Bahn-Linie U4 Freitagfrüh ist der Grund ermittelt worden. Wie der Sprecher der Verkehrsbetriebe, Daniel Amann, sagte, sei das Wetter schuld an dem Zusammenstoß gewesen.

Wiener-Linien-Sprecher Daniel Amann erklärte dem „Kurier“, dass das Wetter schuld an dem Zusammenstoß gewesen sei: „Der starke Wind hatte Blätter auf die Gleise geweht, zusätzlich hat es noch geregnet.“ Diese Kombination machte die Gleise demnach rutschig, die Räder des Zuges blockierten. Der Zugführer trägt Amann zufolge keine Schuld an dem Vorfall.

Zwei Züge der U-Bahn-Linie U4 waren am Freitag in der Station Braunschweiggasse aufeinandergefahren. Verletzt wurde niemand, es gab aber große Verzögerungen im Frühverkehr - mehr dazu in U-Bahn-Züge fuhren aufeinander.

Monatelange Sperre der U4-Strecke

Die Station Braunschweiggasse liegt auf der U4-Strecke in jenem Bereich, der in diesem Jahr wegen Bauarbeiten mehrere Monate gesperrt war. Zwischen Hütteldorf und Schönbrunn wurden die Gleisanlagen und die gesamte Technik erneuert. Anfang September nahm die U4 wieder den vollständigen Betrieb auf - mehr dazu in U4: Weniger Störungen durch neue Weichen.

Die Arbeiten in diesem Jahr waren aber nur ein Teil des Großprojekts U4-Sanierung. In den nächsten beiden Jahren wird es dabei mehr um den nördlichen Teil gehen. 2019 soll der Bereich zwischen Längenfeldgasse und Karlsplatz betroffen sein - mehr dazu in U4-Sanierung erst zu einem Viertel erledigt.

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