KAV: Studie zu möglicher Ausgliederung liegt vor

Was mit dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) künftig passiert, ist noch unklar - eine wichtige Grundlage für die Entscheidung über die neue Unternehmensform ist jedoch fertiggestellt, wie Bürgermeister Häupl verkündete.

Es geht um jene Studie, die die verschiedenen Möglichkeiten analysiert hat. In dem Papier wird erörtert, wie Personal- und Finanzhoheit für den KAV umgesetzt werden kann, berichtete das Stadtoberhaupt: „Da gibt es verschiedene Vorschläge. Ausgliederung ist bei weitem nicht die einzige Möglichkeit“, so Michael Häupl (SPÖ) am Dienstag. Empfehlungen würden in der Studie nicht vorgenommen, auch gebe es keine Reihung der geeignetsten Vorschläge.

Udo Janßen
APA/Hans Punz
Ob und wann KAV-Direktor Janßen abgelöst wird, steht noch nicht fest

Wiederherstellung von Vertrauen

Der Beschluss, wie man weiter vorgehe, sei zunächst ein politischer. Dann müsse man über die Führung des KAV entscheiden, also „wer dazu in der Lage ist dieses Konzept umzusetzen“. Denn, so Häupl: „Es ist überhaupt keine Frage, dass es mir ein zentrales Anliegen ist, dass innerhalb des KAV das Vertrauen zwischen den Partnern und der Führung wieder hergestellt werden muss. Das halte ich für ein größeres Problem als die diversen Sachprobleme.“

Über die Zukunft von KAV-Chef Udo Janßen - dessen Vertrag prinzipiell bis 2019 läuft - wollte sich Häupl nicht konkret äußern. „Nicht alles, was wahr ist, muss gesagt werden. Ich werde Ihnen in absehbarer Zeit antworten“, meinte er auf die Frage nach der immer wieder kolportierten bevorstehenden Ablöse des Managers - mehr dazu in KAV-Chef Janßen sieht sich fest im Sattel

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