Schwelbrand auf Eisbrecher-Schiff

Hitze auf dem Eisbrecher: Auf der „MS Eisvogel“ ist es am Montag zu einem Schwelbrand im Unterdeck gekommen. Der Brand konnte nach rund 90 Minuten gelöscht werden, Personen kamen nicht zu Schaden.

Ein Mitarbeiter habe diesen gegen 8.00 Uhr bei der täglichen Routinekontrolle entdeckt, teilte der Hafen Wien am Nachmittag mit. Durch den Schwelbrand und die damit verbundene starke Rauchentwicklung seien vor allem die Holzvertäfelungen in den Mannschaftskabinen, der Kombüse und im Salon des Schiffes beschädigt worden, hieß es.

MS Eisvogel
Dieter Pietschmann
Brandspuren bei der geöffneten Kabinentür

Brandursache unklar

Ruderstand, Brücke und Maschinenraum des Schiffes waren laut Angaben nicht vom Brand betroffen. Die Brandursache sei noch unklar, die Erhebungen würden laufen. Auch technisch wird das Schiff nun komplett überprüft.

Fotos von der „MS Eisvogel“ vor dem Brand

Da die „MS Eisvogel“ derzeit nicht zum Eisbrechen eingesetzt werden kann, wird im Bedarfsfall diese Aufgabe ein – von der Verbund AG angemieteter – Eisbrecher übernehmen. Derzeit ist der Hafen Wien infolge des Tauwetters allerdings nahezu eisfrei.

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