Kritik an Mindestsicherung: MA-40-Chefin geht

Die Leiterin der Wiener Magistratsabteilung 40 (Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht), Ulrike Löschl, ist zurückgetreten. Die Abteilung war zuletzt mit dem Vorgehen bei der Zuerkennung der Mindestsicherung ins Visier geraten.

Löschl habe die Leitung mit heutigem Tag zurückgelegt, hieß es. In einem Rechnungshof-Rohbericht waren etwa Kontrollmängel aufgeführt worden. Auch der Anstieg der Kosten in diesem Bereich wurde kritisiert - mehr dazu in RH: Mängel bei Mindestsicherung.

Dürfte Ablöse zuvorgekommen sein

Eine offizielle Begründung für den Rücktritt wurde nicht verlautbart. Laut APA-Informationen dürfte Löschl jedoch einer möglichen Ablöse - die angesichts einer geplanten Neuorganisation der Abteilung im Raum stand - zuvorgekommen sein. Sie wird laut Magistratsdirektion neue Aufgaben im Rathaus übernehmen. Mit der Leitung der MA 40 wurde vorerst ein bisheriger Stellvertreter der nun ausgeschiedenen Leiterin betraut.

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