Radweg am Getreidemarkt wird umgebaut

2017 soll ein Jahr werden, das für Radfahrer und Fußgänger markante Verbesserungen bringt. Die Stadt Wien hat dies bereits angekündigt. Ein besonders umfangreiches Projekt ist der Radweg am Getreidemarkt.

Wer mit dem Fahrrad von der Mariahilfer Straße zum Naschmarkt will, der gerät rasch in turbulenten Autoverkehr. Die Stadt betont immer wieder, wie wichtig gerade der Lückenschluss am Getreidemarkt ist. Ab Juli soll die umstrittene Radweglücke zwischen Mariahilfer Straße und Lehargasse geschlossen werden. Der Wiener Radverkehrs-Beauftragte Martin Blum: „Ein Lückenschluss ist wichtig, weil sich dann die Leute eher trauen, diese Strecke mit dem Rad zu befahren.“

Radweg am Getreidemarkt
ZOOMVP
Ab Juli soll dieser Weg für Radfahrer und Fußgänger fertig sein

230 Meter lang wird der baulich getrennte Radweg Richtung Lehargasse. Der Weg in der Gegenrichtung zur Babenberger Straße soll 130 Meter lang werden. Auf Höhe Lehargasse kommen zudem ampelgeregelte Übergänge für Radfahrer und Fußgänger. FPÖ und ÖVP warnen davor, durch den geplanten Wegfall einer Fahrspur mutwillig ein Verkehrschaos am Getreidemarkt heraufzubeschwören.

Das Teilstück zwischen Lehargasse und Operngasse ist bereits seit vergangenem Jahr fertig. Die Baustelle am Getreidemarkt sorgte damals für den einen oder anderen Stau und auch viel Kritik - mehr dazu in Neue Radquerung am Getreidemarkt.

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