Baustellensommer: Spursperren auf Tangente

Autofahrer, die auf der Wiener Südosttangente (A23) unterwegs sind, brauchen in diesem Sommer viel Geduld, vor allem im Norden. Aufgrund der Generalsanierung der Tunnel in Stadlau und Hirschstetten wird es Fahrspursperren geben.

Im Norden werde mit Hochdruck gearbeitet, damit im August alles fertig ist, sagte Gernot Brandtner, Geschäftsführer der Asfinag Bau Management GmbH am Dienstag. In jeder Fahrtrichtung wird aus diesem Grund von 10. Juli bis 3. September eine Spur gesperrt. Die Herausforderung sei in diesem Streckenabschnitt, dass es sehr wenig Platz gebe. „Wir haben in diesem drei Kilometer langen Bereich keine Möglichkeit, nach links oder rechts auszuweichen“, sagte Brandtner.

Grafik zu Autobahnbaustellen in Wien
Grafik: APA/ORF.at; Quelle: APA/ASFINAG

90.000 Autofahrer fahren dort laut Asfinag täglich. Sie rät, in dieser Zeit zur Umfahrung über die Nordautobahn (A5) bis zum Knoten Eibesbrunn, weiter über die Wiener Außenring Schnellstraße (S1) bis zum Knoten Korneuburg West und dort über die Donauuferautobahn (A22) Richtung Wien bis zum Knoten Kaisermühlen. Weiterer Wermutstropfen: Von 8. bis 16. August wird zusätzlich die Abfahrt Stadlau/Genochplatz gesperrt.

Knoten Inzersdorf am Mittwoch fertig

Dafür werden am Mittwoch die Arbeiten am Knoten Inzersdorf nach zwei Jahren abgeschlossen und der Abschnitt wieder freigegeben sein. 30 Millionen Euro wurden dafür investiert. Ende August folgt dann die Fertigstellung der Sanierung der Praterbrücke, mit täglich 200.000 Fahrzeugen die am stärksten befahrene Autobahnbrücke Österreichs. Hier wurden 52 Millionen Euro investiert. Noch bis August 2018 dauern die Arbeiten am Neubau der Hochstraße Inzersdorf, die dann über einen durchgängigen Pannenstreifen, Sicherheitseinrichtungen sowie eine fünf Meter hohe Lärmschutzwand verfügt. Das wird rund 131 Millionen Euro kosten.

Südosttangente Spursperre Stadlau Hirschstetten
APA/Asfinag
Die Tangentenbaustelle macht Spursperren notwendig

„Uns ist bewusst, dass die vergangenen Jahre für die Tangenten-Nutzer oftmals mühsam waren“, betonte Brandtner. „Wir sind mit dem Projekt ‚Tangente neu‘ sehr gut im Zeitplan.“ Von Sommer 2018 bis Frühjahr 2019 wird die Asfinag keine Großbaustellen auf der Tangente einrichten. Im Frühjahr 2019 starten dann die Generalerneuerung der Hochstraße St. Marx und die Instandsetzung des Knotens Kaisermühlen.

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