Gratisbuch heuer von Stewart O’ Nan

Der US-Amerikaner Stewart O’Nan liefert die literarische Vorlage für die diesjährige Auflage der Aktion „Eine Stadt. Ein Buch“. Rund 100.000 Gratis-Exemplare des Romans „Letzte Nacht“ werden ab 10. November verteilt.

Das 2007 erschienene Buch erzählt von den letzten Stunden vor der endgültigen Schließung einer Filiale der Restaurantkette Red Lobster im US-Bundesstaat Connecticut. Erzählt wird diese Zeit aus der Sicht des Managers. Das Buch wird ab 10. November in Wien verteilt, die Verteilstellen werden noch bekannt gegeben. In den vergangenen Jahren wurden die Gratisbücher unter anderem in den Büchereien und Volkshochschulen sowie im ORF-Funkhaus in der Argentierstraße ausgegeben.

„Letzte Nacht“ gilt als Stewart O’Nans bislang erfolgreichstes Buch. Der 1961 in Pittsburgh geborene Autor arbeitete zunächst als Flugzeugingenieur, studierte dann Literatur und begann zu schreiben. Sein erster Roman „Transmission“ erschien 1987. Seitdem sind mehr als zehn weitere Romane, Erzählungen und Sachbücher erschienen. Meist beschäftigt sich O’Nan mit den Schattenseiten des „amerikanischen Traums“. O’Nan lebt in Pittsburgh.

Stewart O' Nan
Eine Stadt. Ein Buch/Stefan Joham
Stewart O’Nan liefert mit „Letzte Nacht“ das diesjährige Buch für die Aktion „Eine Stadt. Ein Buch“

Gratisbücher von Hornby, Boyle und Ondaatje

Die Aktion „Eine Stadt. Ein Buch“ startete im Jahr 2002, damals wurde das Buch „Ewigkeitsgasse“ von Frederic Morton verteilt. Weitere Gratisbücher in den folgenden Jahren kamen etwa von Nick Hornby, Toni Morrison, John Irving und T.C. Boyle. Mit Imre Kertesz und Mario Vargas Llosa waren auch zwei Gewinner des Nobelpreises für Literatur vertreten. Besonders groß war das Interesse für „Der Geschichtenerzähler“ von Mario Vargas Llosa im Jahr 2011 - mehr dazu in Ansturm auf Gratisbuch von Llosa.

Im Vorjahr wurde der Roman „Katzentisch“ von Michael Ondaatje verteilt. Ondaatje war mit dem Roman „Der englische Patient“ international bekannt geworden - mehr dazu in Gratisbuch 2016: „Katzentisch“ von Ondaatje.

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