Vorarlberger Fichte für Rathausplatz

Auf dem Rathausplatz ist am Vormittag der Weihnachtsbaum für den Weihnachtstraum angeliefert und aufgestellt worden. Die 25 Meter hohe Fichte kommt aus Vorarlberg, erstmals beleuchtet wird der Baum am 18. November.

Kurz nach 10.00 Uhr rollte der Sattelschlepper mit dem Baum auf der Ladefläche am Rathausplatz an. Mit zwei Kränen wurde die Fichte anschließend emporgehievt und zur Befestigung zweieinhalb Meter tief in einem Loch im Boden versenkt. Die Abfahrt in Vorarlberg war am Montag, in zwei nächtlichen Fahrten wurde der Baum die knapp 700 Kilometer von Vorarlberg nach Wien transportiert.

Am Mittwoch um 5.00 Uhr erreichte die Fichte schließlich den Park vor der Votivkirche, wo sie bis zur Aufstellung verblieb, erzählte Ulrike Kinz, Obfrau des Vereins der Vorarlberger in Wien. Der etwa hundert Jahre alte Baum stammt aus der Gemeinde Frastanz-Felsenau (Bezirk Feldkirch) und wurde vom Forstamt Vorarlberg ausgewählt - „weil er sehr schön gewachsen ist, weil er ein dichter Baum ist“, so Kinz.

Erstbeleuchtung am 18. November

„Ich finde, es ist ein weiteres gutes und wichtiges Zeichen, dass der Rathausplatz zentraler städtischer Platz ist - Dorfplatz würde man sagen, wenn es nicht eine Millionenstadt wäre - wo sich alle wichtigen Ereignisse im Jahresreigen abspielen“, freute sich Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) über die Ankunft des Weihnachtsbaums.

In den nächsten Tagen wird die Fichte mit rund 1.000 LED-Lichtern geschmückt. Mit der feierlichen Illuminierung des Weihnachtsbaumes wird der Wiener Christkindlmarkt am 18. November eröffnet. Auch dabei wird Vorarlberg beteiligt sein: Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) wird mit dem Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) die Eröffnung vornehmen, der Musikverein Frastanz gestaltet mit der Gardemusik Wien das Musikprogramm.

Seit 1959 wird der Wiener Rathausplatz alljährlich von einem anderen Bundesland mit einem Weihnachtsbaum versorgt. Im Vorjahr stand auf dem Rathausplatz eine 27 Meter hohe Fichte aus dem Rax-Schneeberg-Gebiet. Im Gegensatz zu früheren Jahren wurde der Baum nicht zu Insektenhotels oder Wegweisern für Wanderer verarbeitet, sondern thermisch verwertet und zu Fernwärme und Strom umgewandelt - mehr dazu in Bäume für Rathausplatz und Schönbrunn und Christbaum vor Rathaus gefällt.

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