Schlussstein für Stephansplatz-Umbau

Die monatelangen Umbauarbeiten am Stephansplatz haben am Freitag ihr Ende gefunden. Die Stadträtin Maria Vassilakou (Grüne) setzte den Schlussstein ein und beendete damit die aufwendige Generalssanierung.

Der Baubereich umfasste den kompletten Stephansplatz inklusive der angrenzenden Einmündungen der Rotenturmstraße, der Brandstätte und der Schulerstraße sowie die komplette Churhausgasse. Die Straßenoberfläche des Stephansplatzes wurde laut Stadt entsprechend dem Siegerkonzept von Architekt Clemens Kirsch ausgeführt.

Diverse Einbauten erneuert

36.400 Granitplatten bzw. Steine wurden für die Pflasterung der Oberfläche verwendet. Das entsprechende Material stammt großteils aus dem Waldviertel. Verbaut wurden auch 1.500 Tonnen Asphaltbeton und 5.500 Tonnen Drainagebeton. Letzterer soll sicherstellen, dass Wasser leichter versickert und Schäden durch Eisbildung reduziert werden.

Bei der Gelegenheit wurden auch diverse Einbauten erneuert - konkret 200 Meter Erdgasleitungen, 4.500 Meter Stromkabel und 400 Meter Wasserleitungen. Im Zuge der Arbeiten wurden auch zwei neue Trinkhydranten installiert - für Besucher, aber auch für durstige Fiakerpferde. Die Stephansplatzsanierung kostete laut Rathaus insgesamt 11,5 Millionen Euro.

Stephansplatz neu
PID/Christian Fürthner
Der Stephansplatz nach dem Umbau

Heutiger Stephansplatz besteht seit 19. Jahrhundert

Der Platz vor der Kathedrale besteht in seiner heutigen Form erst seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Ursprünglich waren Stephansplatz, Stock-im-Eisen-Platz und Graben drei eigenständige, durch mehrere Häuser voneinander getrennte Plätze. Die betreffenden Bauten sind inzwischen verschwunden - so wie die Autos. Diese dürfen seit Errichtung der U-Bahn in den 1970er-Jahren nicht mehr am „Steffl“ vorbeibrausen.

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