Ofo reduziert „Winterflotte“ massiv

Der chinesische Anbieter von Leihrädern ohne fixe Abstellstationen „ofo“ reduziert seine Flotte in Wien in den Wintermonaten massiv. Rund 500 der 700 Bikes werden in der kalten Jahreszeit bis Anfang Februar eingemottet.

Die restlichen 200 Räder bleiben verfügbar, teilt das Unternehmen mit. „Wir sind ständig bemüht, unser Angebot an die Bedürfnisse unserer User anzupassen. Aufgrund der geringeren Fahrrad-Nutzung im Winter reduzieren wir deshalb die Anzahl unserer Räder und ersuchen unsere User um Verständnis“, so Marketing-Managerin Elisabeth Kantor. Die gelben, per App entlehnbaren Fahrräder sind seit August in der Hauptstadt präsent. Daneben hat auch das Unternehmen „obike“ aus Singapur stationslose Bikes in der Stadt verteilt.

Chinesische Leihräder des Unternehmens OFO
ORF
200 Ofo-Räder können auch über den Winter entlehnt werden

Die Räder sorgen nicht nur für Freude. Immer wieder gibt es Beschwerden wegen nicht ordnungsgemäß abgestellter oder beschädigter Fahrräder bzw. wegen überfüllter öffentlicher Abstellanlagen. Die städtische Mobilitätsagentur hat deshalb schon Ende Oktober angekündigt, verbindliche Regeln für die Anbieter ausarbeiten zu wollen - mehr dazu in Chinesische Leihräder werden oft falsch geparkt.

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