Silvester als Stress für Hund und Katze

Die letzte Nacht des Jahres rückt näher, mit ihr auch immer Partys und Silvesterkracher. Während das für Menschen oft mit Spaß verbunden ist, heißt das für Haustiere meistens Stress. Experten raten jedoch von Beruhigungsmitteln ab.

Ein Spaziergang mit dem Hund auf dem Silvesterpfad in der Innenstadt ist in der Silvesternacht nicht zu empfehlen. Es gibt zu viele Leute, es ist zu laut und zu stressig. Die meisten Hunde zeigen ihren Besitzern ohnehin, was Silvester für sie bedeutet. Sie werden unruhig, fangen zum Zappeln an und ziehen den Schwanz ein. Ein Grund ist vor allem, dass die lauten Geräuschen und Blitzlichert für die Tiere ungewohnt sind.

Silvester mit Tieren
ORF
Mit Hund sollte man den Silvesterpfad großräumig meiden

Beruhigungsmittel nicht empfohlen.

Am Silvestertag möglichst früh das letzte Mal Gassi gehen, die Silvesternacht zu Hause verbringen und sein Tier so gut wie möglich beruhigen, rät der Experte. Beruhigungsmittel sollte man nur nach Verordnung verabreichen, sagt der Tierpfleger Stephan Scheidl: „Das ist schwierig, weil nicht jedes Beruhigungsmittel wirkt bei jedem Tier gleich. Ich würde empfehlen, immer vorher den Tierarzt aufzusuchen und mit dem Tierarzt abzuwegen, welches Medikament wäre geeignet.“

Spielzeug oder Kauknochen können für Ablenkung sorgen, Streicheleinheiten beruhigen auch. Locker bleiben in der Silvesternacht können Hunde übrigens lernen. Man sollte bei jungen Hunden anfangen, sagt Scheidl: „Frühzeitig üben, dass er fremde Geräusche kennt, dass er Blitzlicht kennt. Dann können wir es schaffen, im Laufe des Lebens das so zu optimieren, dass keine Angst entsteht.“ Das könne man mit einfachen Mitteln selbst machen: Etwa einen Topf fallen lassen oder CDs mit Silvestergeräuschen abspielen. Wichtig sei, es mit leisen Geräuschen zu starten und dann langsam zu steigern.

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