Festnahme nach Attacke mit Spritze

Die Wiener Polizei hat eine 34-jährige Frau ausgeforscht, die im November im Bereich der U6-Station Westbahnhof einen Mann mit einer Spritze verletzt haben soll. Die Frau gab einen Streit zu, bestreitet aber den Einsatz einer Spritze.

Zu der Attacke ist es am 1. November gekommen, das 34-jährige Opfer erlitt eine Verletzung am Hals. Die Polizei hatte am Mittwoch ein Fahndungsfoto veröffentlicht - mehr dazu in Frau attackierte Mann mit Spritze.

Bahnsteig U6 Westbahnhof
Wiener Linien/Johannes Zinner
Im Bereich der U6-Station Westbahnhof kam es zu der Auseinandersetzung

„Es hat mehrere Anrufe der Bevölkerung gegeben, die Hinweise auf eine Frau gebracht haben. Nach Befragungen konnte dann von Ermittlern der Polizeiinspektion Urban-Loritz-Platz festgestellt werden, dass es sich um die mutmaßliche Täterin handelt“, so Polizeisprecher Patrick Maierhofer am Freitag gegenüber Radio Wien.

Frau bestreitet Einsatz einer Spritze

In einer ersten Befragung hat die Frau angegeben, dass sie und ihr Begleiter mit dem 34-Jährigen in einen Streit geraten waren. Auch eine körperliche Auseinandersetzung bestätigte die Frau. Den Einsatz einer Spritze bestritt sie allerdings. „Nach Rücksprache mit Ärzten, bei denen die Frau in Behandlung war, ist bestätigt, dass sie nicht HIV-positiv ist“, meinte Polizeisprecher Maierhofer.

Die Frau wurde wegen Körperverletzung und vorsätzlicher Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten angezeigt, ihr 29-jähriger Freund wegen des Verdachts auf Körperverletzung. Ob die Angaben der 34-Jährigen stimmen, soll sich laut Polizeisprecher Maierhofer in einer polizeilichen Vernehmung zeigen, dann wird die Frau auch mit den Verletzungen des Mannes konfrontiert.

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